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Kampagne: Ukraine

Die Welt ist beunruhigt und schockiert über das Vorgehen gegen Streunertiere in der Ukraine, wo vergiften und töten von unschuldigen Tieren an der Tagesordnung sind.  Mehr...

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Kampagne: Delfine Türkei

Micha und Tom sind 2 wunderschöne Delfine, welche in einem kleine Swimmingpool in Hisaronu, Türkei gefangen sind. Wir brauchen Ihre Hilfe, um diese Tierquälerei  zu beenden.  Mehr...

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Tierisch starke Frauenpower

© Zig Koch / WWF Im Tierreich können sich viele Weibchen glücklich schätzen, zwei X-Chromosomen zu besitzen. Denn die Männer führen mitunter ein trauriges Dasein wie die Umweltstiftung WWF berichtet. So müssten die Liebhaber der Gottesanbeterin oder der Schwarzen Witwe um ihr Leben fürchten. Nach dem Liebesspiel hätten die hungrigen Insekten- beziehungsweise Spinnenweibchen ihre wesentlich kleineren Partner zum Fressen gern. „Das starke Geschlecht ist weiblich – zumindest bei manchen Tierarten“, sagt WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. „Bei den Elefanten und Orkas führt zum Beispiel immer ein dominantes Weibchen die Gruppe an.“  

 

Der Tiefsee-Anglerfisch gibt sogar seine eigene Existenz auf, sobald er seine Angebetete gefunden hat. Das Männchen beißt sich zur Fortpflanzung an dem bis zu zehn Mal größeren Weibchen fest. Daraufhin verschmilzt es komplett mit ihm, sogar die Blutbahnen verbinden sich. „Eine fatale Abhängigkeit für das Männchen“, so WWF-Experte Homes. „Wenn das Weibchen stirbt, ist für den kleinen Parasiten die Zeit in der Tiefsee automatisch abgelaufen.“ Für den männlichen Löcherkraken ist das Leben schon unmittelbar nach dem Geschlechtsakt beendet. Der Krake füllt einen seiner acht Arme mit Spermien, übergibt ihn dem Weibchen und treibt daraufhin mit den verbliebenen sieben Tentakeln in den Tod. Er ist übrigens gerade einmal so groß wie die Pupille des Weibchens.  

„Die weiblichen Seepferdchen müssten in das Lied „Ich bin so froh, dass ich ein Mädchen bin!“ einstimmen“, sagt WWF-Artenschutzexperte Homes. Denn für sie übernehme der Partner die anstrengende Prozedur der Schwangerschaft. Die Weibchen legten ihrer besseren Hälfte die Eier in die zwei Brusttaschen. Alles andere als ein konventionelles Rollenverhältnis gibt es auch beim afrikanischen Grill-Kuckuck zu beobachten. Hier verteidigen die Weibchen lautstark ihr Revier und balzen mit aufgeplustertem Gefieder. Die Eier legen sie den Männchen ins Nest und überlassen ihnen die Brutpflege.  

Ein außergewöhnliches Geschlechter-Verständnis haben die Anemonen- oder Clownfische. Bei ihnen gibt es stets eine strenge Rangordnung: Der größte Anemonenfisch ist weiblich, der zweitgrößte männlich. Alle weiteren sind männliche Jungtiere, die durch einen Prozess der „sozialen Unterdrückung“ am Wachstum gehindert werden. Stirbt das Fischweibchen, so wandelt sich das ranghöchste Männchen innerhalb von einer Woche in ein Weibchen um. Von einer gleichberechtigten Partnerschaft wie bei den Pinguinen, die sich beim Brüten abwechseln, können viele Männchen aus dem Tierreich nur träumen.

Tier des Monats: Die Krähe

Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae).

Die Gattung umfasst 42 Arten. Die größeren Vertreter werden als „Raben“, die kleineren als „Krähen“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich jedoch um keine biologische Unterscheidung (Taxon). In Europa kommen der Kolkrabe, die Aaskrähe, die Saatkrähe und die Dohle vor.

Als das Krähen bezeichnet man weiter auch den typischen Vogellaut, den neben Rabenvögeln auch andere Vögel von sich geben, etwa Haushähne und andere männliche Fasanenvögel.

Die Bezeichnung Krähe ist in fast allen indogermanischen Sprachen ein lautmalerischer Name, der ihre typischen Lautäußerungen nachahmt. Im Althochdeutschen nannte man diesen Vogel krâwa, im Mittelhochdeutsch wurde er zur krâ, kraeje, kreie oder krowe und das Altslawische kennt ihn als krâja. Mehr...