CH: Projekt zur Förderung der Homöopathie lanciert

Immer mehr Bauern wollen ihre Tiere homöopathisch behandeln.

Damit lässt sich der Einsatz von Antibiotika reduzieren. Doch oft mangelt es an komplementär-medizinischem Fachpersonal. Das Projekt "Kometian" will Gegensteuer geben.

Das vom St. Galler Landwirt Werner Ammann lancierte Projekt will eine flächendeckende Beratung und Versorgung in komplementär-medizinischer Tierheilung anbieten. Das Echo auf die Ausschreibung war gross: 79 Betriebe haben sich für die Pilotphase, die im Januar begonnen hat, angemeldet. Ihnen stehen nun 17 Fachpersonen für eine Beratung am Telefon oder auf dem Bauernhof zur Verfügung – während 24 Stunden und an sieben Tagen in der Woche. Ammann will damit den Stellenwert der Komplementär-Medizin in der Nutztierhaltung stärken. Läuft das Projekt nach Plan, soll es auf weitere Betriebe und Regionen ausgedehnt werden.