
Dass viele Hunde in Thailand sprichwörtlich ein Hundeleben führen, wird Besuchern des Landes täglich vergegenwärtigt. Am Beispiel der Ferieninsel Koh Samui zeigt sich, dass engagierte Tierschützer einiges für ein besseres Dasein der Streuner tun können. Das Webtv-Team Samui (www.samui-webtv.com) zeigt in seiner neuesten Produktion, wie echte Tierliebe auf fruchtbaren Boden fällt. Professionelle Organisatoren kommen ebenso zu Wort wie private Helfer.
Die Erfahrungen der Tierfreunde belegen, dass die Hundeproblematik auf vielen Pfoten läuft. Zum einen vermehren sich die streunenden Tiere fast ungehindert, weil die Helfer nicht überall für Sterilisation und Kastration sorgen können. Zum anderen mangelt es auch in Samui an professioneller Tierhaltung. Gemeint sind damit insbesondere Menschen, die sich Haustiere anschaffen und keine Vorstellungen von Verantwortung haben. Es sind leider auch viele Europäer, die ihre störrischen oder unbequem gewordenen Vierbeiner auf die Straße setzen.
Wie groß der Bedarf an Hilfe ist, zeigt das Beispiel der größten Organisation auf Samui, dem Dog Rescue Center (www.samuidog.org). In Taling Ngam und Chaweng wird herrenlosen, kranken und verletzten Tieren geholfen, so gut es geht. Die Zahlen sprechen für sich: 500.000 Baht Kosten im Monat, vier Tonnen Futter, 150 Operationen, Berge von Medizin und 18 festangestellte Mitarbeiter. Brigitte und Werner Gomm haben das Dog Rescue Center im Jahr 1999 gegründet und seither nie wieder eine ruhige Minute erlebt. Auf ihrer deutsch- und englischsprachigen Website informieren sie auch über Tierpatenschaften.
Elisabeth Feigl, von allen „Elfe“ genannt, steht dem Dog Rescue Center in Sachen Engagement und Effizienz nicht nach, auch wenn sie eher eine Einzelkämpferin ist.
Seit sieben Jahren kümmert sie sich in ihrer Wahlheimat Samui um kranke Hunde und Katzen und hat weit über Thailand hinaus für ihre Schützlinge gekämpft und geworben. Auf ihrer imposanten Website mit vielen Details und wahren Geschichten (www.elfesworld.com) stimmt sie alle Besucher nachdenklich. Wie schlimm wäre es manchem Streuner ergangen, wenn Elfe ihr Herz nicht am richtigen Fleck hätte?
Eine kuriose Art von praktizierter Tierhilfe leistet „The Dogfather“, der Hundevater in Maenam. Wenn sein Angebot auch auf professionellem, wirtschaftlichem Fundament steht, so ist es doch eine Bereicherung. Wer seinen Vierbeiner wegen Urlaub, Krankheit oder Geschäftsreise in gute Hände geben will, der ist dort richtig (www.thedogfathers.com). Sogar Klimaanlage und Musik im eigenen Hundebungalow bietet Hundevater Michael an. Als Mann mit Erfahrung beherbergt er auf Wunsch Tiere und hilft auch dann, wenn die Besitzer mit ihren Hausgenossen nicht klarkommen. Das richtige Training und die korrekte Ausbildung verbessern stets die Beziehung zwischen Zwei- und Vierbeiner.
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Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae).