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Kampagne: Ukraine

Die Welt ist beunruhigt und schockiert über das Vorgehen gegen Streunertiere in der Ukraine, wo vergiften und töten von unschuldigen Tieren an der Tagesordnung sind.  Mehr...

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Kampagne: Delfine Türkei

Micha und Tom sind 2 wunderschöne Delfine, welche in einem kleine Swimmingpool in Hisaronu, Türkei gefangen sind. Wir brauchen Ihre Hilfe, um diese Tierquälerei  zu beenden.  Mehr...

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WWF startet EU-weites Projekt im Kampf gegen den Arten-Schmuggel.

Artenschmuggel

Der weltweite Artenhandel ist eine Milliarden-Euro-Industrie und - nach Waffen oder Drogen - das lukrativste Betätigungsfeld für Schmuggler. Längst ist dieser Geschäftsbereich damit zu einem ernsthaften Bedrohungsfaktor für das Überleben gefährdeter Tiere und Pflanzen geworden. Als Erfolg bewerten daher das Hauptzollamt des Frankfurter Flughafens und der WWF das erste Einsatzjahr der beiden Artenschutzspürhunde Amy und Uno auf dem größten deutschen Flughafen. Die beiden vierbeinigen Ermittler erschnüffelten in den vergangenen Monaten u. a. mehrere Kilogramm Kaviar, Elfenbein-Figuren, Handtaschen aus Schlangenleder, Haifischflossen und sogar einen kompletten Bärenschädel. Das Konzept des Artenschutzspürhundes geht auf eine Initiative der Umweltschutzorganisationen WWF und TRAFFIC zurück. Während ihrer mehrmonatigen Ausbildung waren Amy und Uno auf 15 Geruchsbilder trainiert worden.

„Hunde haben im Vergleich zum Menschen einfach den besseren Riecher“, erklärt Volker Homes vom WWF die Idee. „Sie können selbst Objekte mit geringem Eigengeruch wahrnehmen und sind daher ideal für die schnelle Kontrolle von Gepäckstücken, Postsendungen oder ganzen Containern.“ Der WWF-Experte bezeichnete es als einen „Meilenstein“, dass die beiden Spürhunde seit 2008 auch am Frankfurter Flughafen, dem drittgrößten Flughafen Europas, eingesetzt werden. Vor allem Flüge aus für den Artenschmuggel besonders  „kritischen Regionen“ wie Südost-Asien, Lateinamerika oder Afrika erreichen Deutschland und Europa über das Drehkreuz Frankfurt.

„Besonders die Aufgriffe von mehreren Kilogramm Kaviar, einem Nashorn, Elfenbein und zahlreichen Teilen hoch bedrohter Meeresschildkröten sind erschreckende Funde“, sagt Volker Homes, Leiter des Artenschutz-Bereichs beim WWF. „Diese Funde allein machen den Einsatz der Hunde zu einem Erfolg.“ Der WWF nimmt die Ergebnisse des ersten Einsatzjahres zum Anlass ein europaweites Projekt zu starten. „Die EU ist weitgehend zu einem Binnenmarkt ohne innere Grenzen geworden. Deshalb brauchen wir ein effektives und konsequentes Vorgehen gegen den Artenschmuggel an den Einfallstoren in die EU in allen Mitgliedsstaaten“, sagt Volker Homes. Ziel des WWF-Projekts sei es an den größten europäischen Flug- und Seehäfen und in den bedeutenden Postverteilerzentren zukünftig Artenschutzspürhunde einzusetzen.

Tier des Monats: Die Krähe

Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae).

Die Gattung umfasst 42 Arten. Die größeren Vertreter werden als „Raben“, die kleineren als „Krähen“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich jedoch um keine biologische Unterscheidung (Taxon). In Europa kommen der Kolkrabe, die Aaskrähe, die Saatkrähe und die Dohle vor.

Als das Krähen bezeichnet man weiter auch den typischen Vogellaut, den neben Rabenvögeln auch andere Vögel von sich geben, etwa Haushähne und andere männliche Fasanenvögel.

Die Bezeichnung Krähe ist in fast allen indogermanischen Sprachen ein lautmalerischer Name, der ihre typischen Lautäußerungen nachahmt. Im Althochdeutschen nannte man diesen Vogel krâwa, im Mittelhochdeutsch wurde er zur krâ, kraeje, kreie oder krowe und das Altslawische kennt ihn als krâja. Mehr...