Krähen mit Steckdose auf dem Kopf
Kategorie: Tierversuche

Krähen mit Steckdose auf dem Kopf

Am Institut für Neurobiologie der Universität Tübingen müssen nicht nur Affen in der Hirnforschung leiden, sondern auch Krähen.

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Hund in Wasserzisterne entsorgt: Gericht erlässt Tierhaltungsverbot für Vater und Sohn

Brunnen Foto: Henry Mühlpfordt Wikipedie (Symbolbild)

Nachdem sie sich im vergangenen Jahr ihres Labrador-Mischlings in einer Wasserzisterne entledigen wollten, weil sie angeblich mit der Haltung überfordert waren, wurden heute ein Vater und sein Sohn vom Amtsgericht Gotha zu 90 Tagessätzen á 15 Euro bzw. 60 Tagessätzen á 5 Euro verurteilt.

Weiterhin erließ das Gericht ein Tierhaltungsverbot für die beiden Tierquäler. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V., die für die Ermittlung der Täter eine Belohnung aussetzte, begrüßt die Entscheidung des Gerichts.

„Zwar wäre für den vorbestraften Vater, der seinem Sohn ein derart negatives Vorbild war, ein Urteil über die Vorstrafengrenze wünschenswert, damit ein Eintrag ins Bundeszentralregister erfolgt“, so Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA, „doch weitaus wichtiger ist, dass die beiden Tierquäler nie wieder ein Tier halten dürfen. Die Entscheidung des Gerichts ist damit absolut anerkennenswert.“

Die beiden Tierquäler hatten den Mischling, dessen Mund mit Paketklebeband zugeschnürt war, im März 2011 in eine vier Meter tiefe Zisterne geworfen und zusätzlich mit zwei alten Matratzen abgedeckt. Glücklicherweise bemerkten Passanten das Jaulen des Hundes und alarmierten umgehend die Polizei. Das Tier, das anschließend in einer Tierklinik behandelt wurde, überstand die Misshandlung ohne körperliche Verletzungen. Im Dezember 2011 musste der Hund jedoch eingeschläfert werden, da er als nicht resozialisierbar galt.

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen.

Tierquälerei ist nach §17 des deutschen Tierschutzgesetzes eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/staatsanwalt

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