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Kampagne: Ukraine

Die Welt ist beunruhigt und schockiert über das Vorgehen gegen Streunertiere in der Ukraine, wo vergiften und töten von unschuldigen Tieren an der Tagesordnung sind.  Mehr...

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Kampagne: Delfine Türkei

Micha und Tom sind 2 wunderschöne Delfine, welche in einem kleine Swimmingpool in Hisaronu, Türkei gefangen sind. Wir brauchen Ihre Hilfe, um diese Tierquälerei  zu beenden.  Mehr...

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Sterbehilfe für den Wolf durch Bund und Kantone?‏

Der WWF verlangt eine Umverteilung der Direktzahlungen für die Sömmerung von Schafen und eine Stärkung des Herdenschutzes. Statt die Behirtung und den Herdenschutz konsequent zu fördern, wird jedes einzelne Schaf subventioniert. Bund und Kantone setzen falsche Anreize und nehmen damit dem Wolf den Lebensraum.

Die Schweiz erlebt einen heissen Wolfs-Sommer. Verhältnismässig früh und gleich in verschiedenen Landesgegenden wurden schon gegen 100 Schafe gerissen. In Luzern erteilte die Staatskanzlei am 3. August eine Abschussbewilligung für einen im Entlebuch aktiven Wolf. Im Wallis fallen derzeit zwei Wölfe wegen Rissen auf. Ihr Abschuss ist gemäss Wolfskonzept des Bundes nur noch eine Frage der Zeit.

„Der streng geschützte Wolf wird damit zum Sündenbock“, sagt WWF-Experte Kurt Eichenberger. „Das müsste nicht sein. Die Schweiz hat einen sehr wirksamen und erfolgreichen Herdenschutz. Nur gehen diesem die Mittel aus.“ Zudem sind die Anreize in der Schweizer Landwirtschaftspolitik falsch gesetzt. Quantität kommt vor Qualität. Die massive und zu wenig differenzierte Subventionierung von Schafen verhindert die Koexistenz von Schafen und Wolf und leistet Isegrim Sterbehilfe. An vielen Schweizer Orten stossen Wölfe auch heute, fast 15 Jahre nach ihrem Auftauchen, noch auf ungeschützte Herden, nutzen die leichte Beute und werden dafür abgeschossen.

Der WWF fordert darum, dass Risse von ungeschützten Schafen in Präventionszonen des Bundes nicht mehr abgegolten werden. „Keiner darf dafür belohnt werden, dass er seine Schafe wissentlich über Jahre hinweg ungeschützt in Wolfsgebieten belässt“, sagt Eichenberger. Zudem muss die Sömmerungsbeitragsverordnung abgeändert werden: die Zahlungen der unterschiedlichen Sömmerungsarten müssen stärker abgestuft, die Haltung von ungeschützten Schafen nur in besonderen Fällen unterstützt und die Alpen besser kontrolliert werden. Zusätzlich fordert der WWF, die Sömmerungsbeitragsverordnung um eine Kategorie „Behirtung mit Herdenschutz“ zu erweitern und so die verfügbaren Mittel gezielter einzusetzen. Behirtung und Herdenschutz dienen zudem auch der Aufwertung der Ökologie: Im Sömmerungsgebiet entsteht durch eine gezielte Beweidung weniger Schaden an Jungwald, Wild und Weiden.

Weitere Informationen:
Die Sömmerungsbeitragsverordnung SöBV des Bundes: http://www.admin.ch/ch/d/sr/9/910.133.de.pdf

Tier des Monats: Die Krähe

Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae).

Die Gattung umfasst 42 Arten. Die größeren Vertreter werden als „Raben“, die kleineren als „Krähen“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich jedoch um keine biologische Unterscheidung (Taxon). In Europa kommen der Kolkrabe, die Aaskrähe, die Saatkrähe und die Dohle vor.

Als das Krähen bezeichnet man weiter auch den typischen Vogellaut, den neben Rabenvögeln auch andere Vögel von sich geben, etwa Haushähne und andere männliche Fasanenvögel.

Die Bezeichnung Krähe ist in fast allen indogermanischen Sprachen ein lautmalerischer Name, der ihre typischen Lautäußerungen nachahmt. Im Althochdeutschen nannte man diesen Vogel krâwa, im Mittelhochdeutsch wurde er zur krâ, kraeje, kreie oder krowe und das Altslawische kennt ihn als krâja. Mehr...