Oftmals beobachten wir mit grossem Erstaunen die Tätigkeiten des Schweizerischen Tierschutzes, kurz STS genannt.
Die Aussagen, welche von diesem Verein kommen, sorgten in der Vergangenheit zum Teil für grosse Empörung unter den authentischen Tierschützern und Tierrechtlern.
Kürzlich sagte der Mediensprecher vom STS Mark Rissi zum Beispiel: "dass man konsequent Fleisch kauft..." und "andere Ideen bringen den Tierschutz nicht voran und sind kontraproduktiv" gegenüber dem Bundeshausredakteur Simon Fischer, von der Zeitung die Südostschweiz.
Und vor ein paar Tagen gegenüber dem Tagesanzeiger: "Wenn es tatsächlich Schächtfleisch wäre, das Coop da verkauft, wären wir schon lange Sturm gelaufen", erklärte STS-Geschäftsführer Hansueli Huber, und dies obwohl Coop den Tatbeweis bis heute nicht erbracht hat. Im Gegenteil, es gibt Indizien, dass es doch Halal-Schächtfleisch ist, welches Coop neu ins Sortiment, von der Firma Baktat aus Deutschland, aufgenommen hat.
Herr Huber weiter: "Gegen den Verkauf der Halal-Würste haben wir überhaupt nichts einzuwenden. Schliesslich würde in der Schweiz schon heute in Schlachthöfen halal-konformes Fleisch produziert."
Aktuell wird die Junkfoodkette Mc Donalds und die Schweizer Gastronomie vom STS "bearbeitet", weil die Fleischbeschaffung nach Ansicht des STS ungenügend ist. Der STS möchte, dass mehr Tiermorde in der Schweiz verübt werden, gekoppelt mit einer "tierfreundlicheren Beschaffungspolitik"!
Was heute alles unter Tierschutz abgebucht wird beim STS und den Menschen so verkauft wird, passt auf keine Kuhhaut. Scheinheiligkeit die weh tut.
Ist sich der STS nicht bewusst, dass er zum Konsum von ungesunden Kadaverteilen animiert und mehr und mehr zum Sprachrohr der zerstörerischen Fleischindustrie mutiert?
Der STS ist ein Teil des Problems: Geschäft vor richtigem und nachhaltigen Tierschutz. Der Schutz auf Existenz der Lebewesen hat beim STS nicht Prioriät, so wie wir ihn aus anderen Bereichen auch kennen.
Die legitime Absicht des STS, es einem Tier so gut wie möglich ergehen zu lassen, ist ein Widerspruch zum Resultat, welches darin besteht, die umsorgten Tiere zielgerichtet zu (be)nutzen und/oder umzubringen. Das alte Problem der Doppelmoral beim STS (Bei einem Stück ungesundem Bio-Fleisch auf dem Teller über andere lästern). Jedes Tier wurde gleichwohl ermordet, ob es jetzt Labelfleisch ist oder nicht.
Bestimmte Tiere werden von gewissen Menschen als "Nutztiere" definiert. Dadurch erhalten sie eine eingeschränkte ethische Berücksichtigung und der Mensch geht sehr viel leichter über bestehende ethische Prinzipien hinweg, wenn es um die grundsätzlichen Ansprüche dieser Tiere geht.
Ein Tier zu halten, um es auszunutzen, um es aufzuessen, ist ein Verrat und Täuschung am Tier, der Schöpfung. Es gibt keine Weltreligion, die den Gläubigen empfiehlt Fleisch zu essen! Insofern ist es auch Moslems zuzumuten, sich an die örtlichen Tierschutzgesetze zu halten - oder auf Fleisch zu verzichten.
Tiere sind per se keine uns zur Verfügung stehende Quelle, über die man nach Lust und Laune verfügen kann. Die komplexen Voraussetzungen sowie die Bedürfnisse von empfindungsfähigen Lebewesen veranlassen uns zu einer Verantwortung, die wir im Umgang mit ihnen zu tragen haben. Das nichtmenschliche Tier ist objektiv gesehen nicht weniger wertvoll als der Mensch. Der Mensch genießt innerhalb seines Verständnisses maximal eine höhere Priorität, objektiv gesehen jedoch nicht einen automatisch höheren Wert. Der Imperativ "Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg auch keinem andern zu!" ist größtmöglichst erweiterbar auf alle, die ähnlich wie wir physische Schmerzen und psychisches Unwohlsein empfinden können.
Biologisch gesehen sind wir Menschen ebenso Tiere wie beispielsweise Schweine, Affen oder Pinguine. Uns verbindet eine gemeinsame Genetik, ein gleicher Ursprung und ähnliche Fähigkeiten des Empfindens. Dass der Mensch dabei eine besondere und rational hochentwickelte Rolle einnimmt, ist keine rechtmäßige Vorraussetzung, um nichtmenschliche Tiere für sich auszubeuten, an ihnen giftige, ätzende oder schädigende Substanzen zu testen oder sie für andere Zwecke einschränkend zu gebrauchen. Jede Misshandlung und jeder schändlich begangene Mord am Tier, ist ein Verbrechen.
Anstatt den Menschen zu empfehlen, dieses Junkfood aus Leichenteilen rigoros zu meiden und somit für echten Tierschutz, Nachhaltigkeit, Wohlbefinden, Verantwortung usw einzustehen, möchte der STS in grossen Mengen Fleisch aus der Schweiz konsumiert sehen, auf den heimischen Tellern.
Der STS verkommt mehr und mehr zum "Schweizerischen Sozialservice für Tiere".
Tierschutznews.ch ist nicht Mitglied, Spender, Sponsor oder dergleichen beim STS und distanziert sich ausdrücklich von diesem leidige Treiben und heuchlerischen Form von "Tierschutz" gegenüber den "Nutztieren" und Menschen.
Hintergrundinfos:
- Hundert Jahre Schlachthof sind genug!
- Tierschutzstrafpraxis 2008
- Tierquälerische Käfig-Kaninchenhaltung
- Tierschutzanwälte unerwünscht
- Coop verkauft geschächtetes Fleisch
- Novartis
- Tierquälerei in der Hosangsche Stiftung Plankis in Chur
- Winterauslauf - Ein Augenschein in Graubünden

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Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae).