Tierschutznews

**************************************

Sie sind hier: Tiere Landtiere Die ersten Hundehalter waren Chinesen

Kampagne: Ukraine

Die Welt ist beunruhigt und schockiert über das Vorgehen gegen Streunertiere in der Ukraine, wo vergiften und töten von unschuldigen Tieren an der Tagesordnung sind.  Mehr...

Mehr Petitionen

Kampagne: Delfine Türkei

Micha und Tom sind 2 wunderschöne Delfine, welche in einem kleine Swimmingpool in Hisaronu, Türkei gefangen sind. Wir brauchen Ihre Hilfe, um diese Tierquälerei  zu beenden.  Mehr...

Mehr Petitionen

Die ersten Hundehalter waren Chinesen

hundAlle Hunde stammen von der ersten Zähmung des Wolfes ab, die vor rund 16.000 Jahren in China südlich des Flusses Jangtse geschah. Das konnten nun schwedische und chinesische Wissenschaftler zeigen, berichtet die Zeitschrift Molecular Biology and Evolution. "Bei der Feststellung verwendeten wir die 'molekulare Uhr' und verglichen die Genstränge von Hunden aus allen Teilen Eurasiens. Es zeigte sich, dass sie einen gemeinsamen Ursprung in China haben", berichtet Studienleiter Peter Savolainen vom Stockholmer Royal Institute of Technology http://www.biotech.kth.se im pressetext-Interview. Berechnungen ließen rückschließen, zu welchen Zeitpunkten die dafür notwendigen Mutationen erfolgt waren.

Das Datum der Hundegeburt, das die Forscher auf vor höchstens 16.000 Jahren beziffern, stimmt auch mit dem Wandel der Lebensform im südöstlichen China einher. Vor 10.000 bis 12.000 Jahren entwickelten sich hier die früheren Jäger und Sammler zu Ackerbauern. "Dass China der Ort der ersten Züchtung war, kann entweder reiner Zufall sein, oder die Wölfe der Region waren besonders zahm", vermutet der Stockholmer Molekularbiologe. Mehrere hundert gezähmte Wölfe seien an der ersten Züchtung beteiligt gewesen, was darauf hindeute, dass die Hunde bereits von Beginn an einen wichtigen Teil der Kultur darstellten. Von China aus habe sich der beste Freund des Menschen jedoch sehr rasch verbreitet. "Als der Ackerbau vor rund 10.000 Jahren auch in Europa moderne Zivilisationen entstehen ließ, war der Hund hier bereits bekannt", so Savolainen.

Die meisten heute bekannten Hunderassen sind jedoch bedeutend jünger. "Sie sind Ergebnis europäischer Züchtungen, die erst in den letzten Jahrhunderten durchgeführt wurden. In den anderen Erdteilen findet man selbst heute nicht diese Vielzahl von Rassen, die in Europa leben." Auch die Funktion des Tieres sei in Europa stets eine andere gewesen. "Während man in Europa Hunde als Unterstützung der Schäfer oder zur Bewachung einsetzte, landeten die ersten Hunde höchstwahrscheinlich im Kochtopf. Chinesen essen heute noch Hundefleisch und es gibt alte, angebissene Hundeknochen und zahlreiche weitere Beweise dafür, dass dies auch in früheren Epochen der Fall war." Diese Verwendung könne man in Europa aufgrund entsprechender Vorurteile jedoch ausschließen, so der schwedische Forscher.

{youtubejw}MOXa-3gyyCM{/youtubejw}

 

Tier des Monats: Die Krähe

Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae).

Die Gattung umfasst 42 Arten. Die größeren Vertreter werden als „Raben“, die kleineren als „Krähen“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich jedoch um keine biologische Unterscheidung (Taxon). In Europa kommen der Kolkrabe, die Aaskrähe, die Saatkrähe und die Dohle vor.

Als das Krähen bezeichnet man weiter auch den typischen Vogellaut, den neben Rabenvögeln auch andere Vögel von sich geben, etwa Haushähne und andere männliche Fasanenvögel.

Die Bezeichnung Krähe ist in fast allen indogermanischen Sprachen ein lautmalerischer Name, der ihre typischen Lautäußerungen nachahmt. Im Althochdeutschen nannte man diesen Vogel krâwa, im Mittelhochdeutsch wurde er zur krâ, kraeje, kreie oder krowe und das Altslawische kennt ihn als krâja. Mehr...