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der beste tierschutz ist, tiere lebenswert am leben zu lassen

Donnerstag, 11. Mrz 2010

Schweizer Tierschutz STS warnt vor tierquälerischen Geflügelfleischimporten

Huhn

    Nachdem in einer zum deutschen Geflügelkonzern Wiesenhof gehörenden Elterntierhaltung für Masthühner im niedersächsischen Twistringen massive Tierquälereien und Verstösse gegen die deutsche Tierschutzgesetzgebung dokumentiert wurden, warnt der Schweizer Tierschutz STS Konsumenten vor dem Kauf von Import-Geflügelfleisch. Nach Recherchen des STS liefert Wiesenhof nämlich auch in die Schweiz. Darüber hinaus beurteilt der STS ausländische Geflügelfleischherkünfte grundsätzlich als problematisch, da dieses Fleisch in jedem Fall aus Massentierhaltungen mit hunderttausenden von Tieren stammt mit systemimmanent tierschutzwidriger Haltung. Der STS empfiehlt den Konsumenten, generell Schweizer Herkünfte, insbesondere aus Freilandhaltung, zu kaufen.  

    Die Bilder aus dem für das Unternehmen Wiesenhof produzierenden Elterntierbetrieb könnten aus einem Horrorfilm stammen: Im Stall liegen verletzte Hühner im eigenen Kot und tote Tiere. Brutal schmettern Betreuer und Impftrupps aussortierte Hähne in Kisten. Hühner werden hin und herschleudert, um ihnen das Genick zu brechen. Unter dem Druck der Beweislast hat Wiesenhof die Verstöße zugegeben und "personelle Maßnahmen“ angekündigt.  

    Für den Schweizer Tierschutz STS steht fest, dass die Tierschutzkontrollen bei Wiesenhof offensichtlich völlig ungenügend sind. Betroffen davon sind auch Schweizer Konsumenten und Detaillisten, die Wiesenhof-Produkte importieren.  

    Auch wenn die Vorfälle bei Wiesenhof in der Schwere ein Einzelfall sein mögen, für den STS ist aufgrund eigener Recherchen in ausländischen Geflügelmastbetrieben und nach Durchsicht der EU-Tierschutzgesetzgebung klar, dass die ausländische Geflügelmast systematisch tierschutzwidrig betrieben wird und auch nicht annähernd die Schweizer Minimalnormen erfüllt. 

    So dürfen im Ausland bis zu 30 Masthühner je Quadratmeter zusammengepfercht werden. Weder Tageslicht noch erhöhte Ruheplätze, wie sie Hühner benötigen, sind Pflicht. Zur Steigerung der Futteraufnahme werden die Tiere 24 Stunden dauerbeleuchtet. Viele dieser Masthühnerrassen leiden aufgrund der Zucht auf schnelles Wachstum unter schmerzhaften Beinschäden. Die Tiere können zum Teil kaum mehr laufen. Aufgrund der immer schmutziger werdenden Einstreu entstehen schmerzhafte Entzündungen und Geschwüre an den Fußballen. Die ausländische Geflügelmast wird in Grossbetrieben mit zum Teil hunderttausenden von Tieren betrieben, während in der Schweiz eine maximale Obergrenze von 18'000 Tieren eingehalten werden muss. 

Der Schweizer Tierschutz STS warnt deshalb Konsumenten vor dem Kauf von Import-Geflügelfleisch und empfiehlt, Schweizer Freilandpoulets nachzufragen, die zwar etwas teurer sind, dafür aus kontrollierter und anständiger Haltung kommen. Er appelliert an Detailhandel und Gastrobereich, Schweizer Geflügelfleisch-Herkünfte zu berücksichtigen, wird doch heute bereits über die Hälfte des Geflügelfleischkonsums importiert.  

Lesen Sie dazu:

  1. Hansulrich
    Am 15. Januar 2010 um 20:34 Uhr
c.s. meint es gut, verwechselt aber Legehühner (in seinem Hinweis sind solche schlechten Haltungen abgebildet) mit FreilandMasthühnerhaltungen , wie ich sie erwähnte (und zu denen seine Bilder keinen Bezug haben, denn im Tessin gibt es keine der von mir erwähnten Freiland-Masthühnerhaltungen). - Also, lieber Tierfreund c.s.: Das Motto der Amis “shoot first, aim later” mag im Militär und Krieg richtig sein, im Tierschutz heisst es dagegen “zuerst gut hinschauen”.
  1. C.S

    Achtung: Der Kommentar muß erst noch freigegeben werden.
    Am 16. Januar 2010 um 14:52 Uhr
@ hansulrich
in der pressemitteilung vom gleichen tag schreibt ihr:
 
„…er appelliert an Detailhandel und Gastrobereich, Schweizer Geflügelfleisch-Herkünfte zu berücksichtigen…
 
darauf bezieht sich der kommentar und bericht auf der website:
 
 
grundsätzlich habe ich ein problem damit, dass tierschutzvereine welche auch von spendengeldern leben, zum ungesunden konsum von kadaverteilen und somit zum töten von tieren animieren, so als ob eine beziehung zum tier nur auf dem teller stattfindet.
 
die energien und ressourcen wären sicher sinnvoller eingesetzt, indem man generell empfiehlt, weniger fleisch zu essen, wie das andere anständige tierschutzvereine auch machen, als mit dem finger auf andere zu zeigen.
 
die krankenkassenprämien usw. sind z.b. heute schon mehr als hoch genug, auch wegen diesen kadaverfressereien.
 
 
im tessin sind unter anderem bei den hühner in diesen betrieben gravierende tierhaltungswidrige mängel festgestellt worden. ob dass jetzt freiland masthühnerhaltungen, bodenhaltungen, legehennen oder sonstwas sind, ist eigentlich egal.
 
von “kontrolliert und aus anständiger haltung” wie ihr das darstellt, kann im tessin oftmals keine rede sein, denn es kommen sehr wohl von diesen betrieben in der schweiz produkte in den verkauf, auch sogenanntes geflügelfleisch.
 
hier z.b. noch der name eines bodengeflügelhaltungs betriebes in cadenazzo:
 
Claudio Guerra Azienda Agricola in Cadenazzo
 
ist auch auf meinem obig genannter webseitelink mit bilder usw. zu sehen.
 
«Tiere sind meine Freunde, und meine Freunde esse ich nicht!» (George Bernard Shaw)
 
alles andere hat mit “anständig” wenig bis gar nichts zu tun.
 

“Freilandhaltung in der Schweiz im Jahr 2009” im Tessin für Coop und Migros.  z.B. 10′000 Legehennen und 3000 "Freiland" Poulet bei Pollicoltura.

Kontrolliert und anständige Haltung für den STS (Schweizer Tierschutz Verein)!

Coop für mich und für dich

La pollicoltura é situata a Gordola nel Piano di Magadino. Vi si allevano galline ovaiole, polli da carne, tacchini e faraone. Tutte le ovaiole, anche quelle di allevamento a terra possono andare all’aperto. Da oltre 15 anni i polli e le ovaiole vengono nutriti con alimenti vegetali scelti e poco grassi. Una parte del mangime è costituita da riso di produzione propria. I polli sono macellati due volte alla settimana in modo da servire la clientela con prodotti sempre freschi.

I nostri prodotti si distinguono per:
– freschezza e sicurezza
– allevamento secondo norme severe
– alimentazione vegetale naturale

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Die riesige “Freiland”-Hühnerfabrik Consonni bei Ponte Capriasca in einer bewaldeten Geländemulde versteckt. Sein und Schein für 15'000 Hühner.

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Beim unangemeldeten Besuch mit dem TV-Team war kein einziges der 15 000 "Freiland"-Hühner im Auslauf. Der Auslauf wurde dann extra für das Fernsehen geöffnet

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Freilandgeflügel-Betrieb Guerra in Cadenazzo

Solch schwere Gefiederschäden sind in der Pouletmast "normal". Für die Pouletmast werden extrem auf schnelles Wachstum gezüchtete Rassen verwendet, die in wenigen Wochen vom Küken zum schlachtreifen Masthuhn (Riesen-Baby) "explodieren. Darunter leidet nicht nur das Gefieder, sondern auch das Skelett, dessen Wachstum hinter dem Muskel-Wachstum (Fleisch) nachhinkt. Die Tiere haben Gelenkschmerzen,können nicht mehr richtig gehen und liegen nach kurzem Laufen sofort wieder auf den Bauch. Die hier abgebildete Situation ist typisch: Auf dem Bauch herumliegende, schwer übergewichtige Hühner. Sitzstangen - eine Voraussetzung für artgerechte Hühnerhaltung - fehlen und können von diesen züchterisch schwer deformierten Geschöpfen auch kaum benutzt werden. Das ist nicht artgerecht. Ein klarer Fall von Qualzucht - vom Bundesamt für Veterinärwesen unter der Verantwortung von Bundesräting Leuthard gesetzwidrig geduldet.  Die üblich "erlaubte" Tierquälerei. Die schönklingende, neuerdings im Tierschutzgesetz geschützte "Würde" des Tieres hat keine praktische Auswirkung. Geld und Wirtschaftsinteressen gehen immer vor - gesetzwidrig und verfassungswidrig, aber im "demokratischen Rechtsstaat" Schweiz hat kein Bürger das Recht, dagegen Klage zu erheben - auch Tierschutzorganisationen nicht. Das ist Teil des Konzeptes, mit einem angeblich guten Tierschutzgesetz die Konsumenten zu beruhigen und bei Fleischkauflaune zu halten und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass sich in der Nutztierhaltung nicht wirklich etwas ändern muss.

Gelesen bei: VGT

Aktualisiert ( Montag, den 18. Januar 2010 um 08:49 Uhr )  

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Tier des Monats

Luchs

In vielen weidewirtschaftlich oder nomadisch geprägten Kulturen galt und gilt die Kuh als Statussymbol und Gradmesser des Vermögens; eine Schlachtung käme einer Vernichtung desselben gleich.

Schon seit alten Zeiten ist das Rind Lieferant von Nahrung, Kleidung, sogar Behausung, Zugtier und Energiespender. Die Welt der Tiere war mit dem menschlichen Leben aufs engste verknüpft.

Lebendige Spuren von Rinderkult finden sich auch im deutschsprachigen Raum sowohl in Süddeutschland als auch in Österreich wie etwa der Almabtrieb im Herbst und der besonders geschmückte Pfingstochse. In Bayern wurde eine 6000 Jahre alte Stierplastik gefunden, deren Rücken einen Kelch formt. Vermutlich seit der Hallstattzeit galt der Stier als heiliges Tier, wie unzählige Spuren belegen. Die Salzburger wurden im Mittelalter bis in die frühe Neuzeit 'Stierwascher' genannt, noch heute einfach: 'Salzburger Stiere'.

In den hinduistischen Religionen ist der Schutz der Kuh bis in die heutige Zeit ein wichtiges Element. Für die meisten Hindus ist die Kuh unantastbar. Selbst jenen, denen sie nicht ‚heilig‘, sondern lediglich ein wichtiges Symbol ist, hat sie doch einen besonderen Stellenwert und das Töten von Kühen ist für die meisten undenkbar. Für traditionelle Hindus wäre dies ein besonders verunreinigendes Vergehen; und sind auch nicht alle Vegetarier, so ist es für die meisten ausgeschlossen, Rindfleisch zu essen. In der Geschichte war der Kuhschutz so wichtig, dass islamische Eroberer ihren Heeren oft Kühe vorantrieben, wodurch Hindus sie nicht angreifen konnten.

Auch im frühen Alten Ägypten genoss die Kuh religiöse Hochschätzung. Der Himmel wurde als große nahrungsspendende Kuh angesehen, die mit vier Beinen auf der Erde stand. Video: Glückliche Kühe

Videos: Glücklich leben ohne Fleisch

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Jagd Kritik

Jagdkritik

Jägerlein

Jäger

Spotlight

 

Schweizer STS

Oftmals beobachten wir mit grossem Erstaunen die Tätigkeiten des Schweizerischen Tierschutzes, kurz STS genannt. Die Aussagen, welche von diesem Verein kommen, sorgten in der Vergangenheit zum Teil für grosse Empörung unter den authentischen Tierschützern und Tierrechtlern. Kürzlich sagte der Mediensprecher vom STS Mark Rissi zum Beispiel: "dass man konsequent Fleisch kauft..." und "andere Ideen bringen den Tierschutz nicht voran und sind kontraproduktiv" gegenüber dem Bundeshausredakteur Simon Fischer, von der Zeitung die Südostschweiz. Und vor ein paar Tagen gegenüber dem Tagesanzeiger: "Wenn es tatsächlich Schächtfleisch wäre, das Coop da verkauft, wären wir schon lange Sturm gelaufen", erklärte STS-Geschäftsführer Hansueli Huber, und dies obwohl Coop den Tatbeweis bis heute nicht erbracht hat. Im Gegenteil, es gibt Indizien, dass es doch Halal-Schächtfleisch ist, welches Coop neu ins Sortiment, von der Firma Baktat aus Deutschland, aufgenommen hat. Herr Huber weiter: "Gegen den Verkauf der Halal-Würste haben wir überhaupt nichts einzuwenden. Schliesslich würde in der Schweiz schon heute in Schlachthöfen halal-konformes Fleisch produziert." Aktuell wird die Junkfoodkette Mc Donalds und die Schweizer Gastronomie vom STS "bearbeitet", weil die Fleischbeschaffung nach Ansicht des STS ungenügend ist. Der STS möchte, dass mehr Tiermorde in der Schweiz verübt werden, gekoppelt mit einer "tierfreundlicheren Beschaffungspolitik"!

 

Fleisch

Im Blick.ch vom 13.8.2009 behauptet Proviande-Chef Heinrich Bucher: "Fleisch sei ganz klar als Grundnahrungsmittel zu erkennen". Es ist aber wohl eher so: Fleisch ist heute ein Genussmittel und für den Großteil der aktuellen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Osteoporose, Fettleibigkeit, Schlaganfälle, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Demenz usw. mitverantwortlich! Es schädigt das Erbgut und die DNA. Heterozyklische aromatische Amine sind krebserregende und das Erbgut schädigende Verbindungen. Sie entstehen beim Erhitzen von Fleisch, Fleischextrakt und Fisch unter anderem aus Kreatin, einem natürlichen Muskelbestandteil. Die Leber im Organismus der Menschen ist z.B. nicht ausgerüstet, um die Harnsäure im Magen zu verarbeiten während der Verdauung von Fleisch, was zu Rheuma, Arthrose, Gicht, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, usw. führen kann. Ausführliche Studien gibt es hier. Alle Fleischfresser in der Natur haben einen sehr kurzen Darm, weil Fleisch sehr schnell verdirbt, toxisch wird. So können sie es schnell wieder ausscheiden.

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So füttern Sie im Winter die Vögel richtig

So füttern Sie im Winter die Vögel richtig

Die Nahrung für unsere Gartenvögel wird im Winter knapp. Deshalb möchte so mancher Tierfreund die Vögel gerne füttern. Das kann den Tieren tatsächlich helfen, aber nur wenn es richtig gemacht wird.

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Die erlesensten Gerichte der vegetarischen Küche Indiens - Govinda / Mare-Versand ISBN-10: 0-89213-087-3

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"Diese Welt wird nicht von jenen in erster Linie bedroht, die Unheil anrichten, sondern von den Zahlreichen, die stumm dabei zusehen/ mitmachen. "
Dr. Sonja Buholzer

Humor

Zwei Jäger gehen durch den Wald, als einer von ihnen plötzlich zusammenbricht. Er scheint nicht zu atmen, seine Augen sind glasig. Der andere Jäger greift zu seinem Mobiltelefon und betätigt den Notruf. "Ich glaube mein Freund ist tot. Was soll ich tun?", fragt er in Panik. "Ganz ruhig", bekommt er zur Antwort. "Überzeugen sie sich zunächst ob er wirklich tot ist." Stille, dann ist ein Schuss zu hören. Der Jäger fragt: "Gut, und was jetzt?"

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