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der beste tierschutz ist, tiere lebenswert am leben zu lassen

Mittwoch, 10. März 2010

Pferde-Mafia schlachtet trotz Pferdepass!

PferdewurstDie systematische "Entwendung" von Pferden hat Methode und geschieht wiederholt und vielfach seit Jahren. Nur so konnte eine Mauer des Schweigens entstehen, die aus vielen Steinen des Anstosses besteht. Wenn sich in Niederbayern Veterinäramter, Tierärzte und Schlachtereien in Schweigen hüllen, dann ist auch ein Rechtsanwalt außerstande, einen Staatsanwalt zu beeindrucken. Ein Strafantrag wird abgewiesen. Das ist der Stoff, aus dem Provinzpossen im Nachmittagsfernsehen gestrickt sind, jedoch ohne Happy-End. Ein Turnierpferd mit Nummernbrand und Pferdepass ist nach deutschem Recht kein Wesen oder Person, sondern eine Sache. Es ist ein krummes Ding, wenn eine solche Sache von einem Pferdeschlachter tödlich beschädigt, zerlegt und in Einzelteilen verkauft wird, obwohl es aufgrund des Schutzvertrages und des Pferdepasses niemals als Schlachtpferd in Betracht kommen kann. Doch wer fragt schon nach Papieren, wenn die Scheine winken? Doch der Schein trügt oft! All das sieht man einer Pferdewurst genauso wenig an wie einem Pferdebraten. Es ist anonymes Pferdefleisch. Nach Recht und Gesetz handelt es sich um Vertragsbruch, Diebstahl und Sachbeschädigung. Doch ein totes Pferd wird durch diese Erkenntnis nicht lebendig.

Wäre dies ein Einzelfall, so wäre dieser Stein des Anstosses immer noch zermürbend genug für betroffene Pferdefreunde. Doch die systematische "Entwendung" von Pferden hat Methode und geschieht wiederholt und vielfach seit Jahren. Nur so konnte eine Mauer des Schweigens entstehen, die aus vielen Steinen des Anstosses besteht.

Nach welchem Rezept funktioniert diese "prima Geschäftsidee"? Man eröffne einen Reitbetrieb, erbaue einen Reitstall, heuchele Tierliebe, um Kinder und Eltern zu beeindrucken und küngele mit einem Viehgroßhändler und Pferdehändler mit Reitstall und Schulbetrieb möglichst am gleichen Ort, wo auch der Pferdemetzger ist. Das sorgt für kurze Wege und großes Vertrauen bei den Nachbarn und Passanten, daß wirklich alles mit rechten Dingen zugeht. Gefälligkeiten unter Pferdefreunden sind doch selbstverständlich in einer rauhen und lieblosen Welt, wo weder Kinderschutz noch Tierschutz eine Selbstverständlichkeit sind, nicht wahr? Da freuen wir uns doch alle, dass es wenigstens in Niederbayern auf dem Lande noch gute Menschen mit einem Herz für Tiere gibt, die beim Schlachter landen!

Und selbst, wenn es nur 500 Euro pro Pferd sind, die vom Schlachter bezahlt werden, so addieren sich die Scheine im Laufe von Jahren zu einer beträchtlichen Summe. Das ist keine Gelegenheitskriminalität mehr, das sind mafiöse Strukturen für ein regelmäßiges Geschäft abseits einer gleichgültigen Öffentlichkeit. Es betrifft ja nur Pferdehalter.

Roß und Reiter zu nennen, würde als Rufmord aufgefaßt und durch Zerstörung der wirtschaftlichen Existenz abgestraft. Da läßt sich einiges machen. Man kennt sich, man sieht sich und man weiß, worauf es ankommt. Und genau das ist die Angst, die diese Kriminellen in Sicherheit wiegt. Sie machen einfach skrupellos weiter.

Selbst Tierschützern ist dieses Eisen zu heiß, um es anzufassen. Wer möchte schon seinen Arbeitsplatz, seine Wohnung und seinen guten Ruf verlieren? Auf dem Land geht das ganz leicht. Und dann fehlt sogar das Geld, um sich einen neuen Wohnort zu suchen, wo einen keiner kennt. Auch das ist Alltag in der Bananenrepublik Deutschland.

Bildquelle: www.flickr.com/photos/jbatwood/2411452568/

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Kommentare  

 
#1 Selina 2009-11-16 15:06
Niederbayern ist bekannt für seine "eigene" Art von Tierschutz, seine Amtstierärzte ebenso!
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Tier des Monats

Luchs

In vielen weidewirtschaftlich oder nomadisch geprägten Kulturen galt und gilt die Kuh als Statussymbol und Gradmesser des Vermögens; eine Schlachtung käme einer Vernichtung desselben gleich.

Schon seit alten Zeiten ist das Rind Lieferant von Nahrung, Kleidung, sogar Behausung, Zugtier und Energiespender. Die Welt der Tiere war mit dem menschlichen Leben aufs engste verknüpft.

Lebendige Spuren von Rinderkult finden sich auch im deutschsprachigen Raum sowohl in Süddeutschland als auch in Österreich wie etwa der Almabtrieb im Herbst und der besonders geschmückte Pfingstochse. In Bayern wurde eine 6000 Jahre alte Stierplastik gefunden, deren Rücken einen Kelch formt. Vermutlich seit der Hallstattzeit galt der Stier als heiliges Tier, wie unzählige Spuren belegen. Die Salzburger wurden im Mittelalter bis in die frühe Neuzeit 'Stierwascher' genannt, noch heute einfach: 'Salzburger Stiere'.

In den hinduistischen Religionen ist der Schutz der Kuh bis in die heutige Zeit ein wichtiges Element. Für die meisten Hindus ist die Kuh unantastbar. Selbst jenen, denen sie nicht ‚heilig‘, sondern lediglich ein wichtiges Symbol ist, hat sie doch einen besonderen Stellenwert und das Töten von Kühen ist für die meisten undenkbar. Für traditionelle Hindus wäre dies ein besonders verunreinigendes Vergehen; und sind auch nicht alle Vegetarier, so ist es für die meisten ausgeschlossen, Rindfleisch zu essen. In der Geschichte war der Kuhschutz so wichtig, dass islamische Eroberer ihren Heeren oft Kühe vorantrieben, wodurch Hindus sie nicht angreifen konnten.

Auch im frühen Alten Ägypten genoss die Kuh religiöse Hochschätzung. Der Himmel wurde als große nahrungsspendende Kuh angesehen, die mit vier Beinen auf der Erde stand. Video: Glückliche Kühe

Videos: Im Schlachthaus

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Jägerlein

Jäger

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Schweizer STS

Oftmals beobachten wir mit grossem Erstaunen die Tätigkeiten des Schweizerischen Tierschutzes, kurz STS genannt. Die Aussagen, welche von diesem Verein kommen, sorgten in der Vergangenheit zum Teil für grosse Empörung unter den authentischen Tierschützern und Tierrechtlern. Kürzlich sagte der Mediensprecher vom STS Mark Rissi zum Beispiel: "dass man konsequent Fleisch kauft..." und "andere Ideen bringen den Tierschutz nicht voran und sind kontraproduktiv" gegenüber dem Bundeshausredakteur Simon Fischer, von der Zeitung die Südostschweiz. Und vor ein paar Tagen gegenüber dem Tagesanzeiger: "Wenn es tatsächlich Schächtfleisch wäre, das Coop da verkauft, wären wir schon lange Sturm gelaufen", erklärte STS-Geschäftsführer Hansueli Huber, und dies obwohl Coop den Tatbeweis bis heute nicht erbracht hat. Im Gegenteil, es gibt Indizien, dass es doch Halal-Schächtfleisch ist, welches Coop neu ins Sortiment, von der Firma Baktat aus Deutschland, aufgenommen hat. Herr Huber weiter: "Gegen den Verkauf der Halal-Würste haben wir überhaupt nichts einzuwenden. Schliesslich würde in der Schweiz schon heute in Schlachthöfen halal-konformes Fleisch produziert." Aktuell wird die Junkfoodkette Mc Donalds und die Schweizer Gastronomie vom STS "bearbeitet", weil die Fleischbeschaffung nach Ansicht des STS ungenügend ist. Der STS möchte, dass mehr Tiermorde in der Schweiz verübt werden, gekoppelt mit einer "tierfreundlicheren Beschaffungspolitik"!

 

Fleisch

Im Blick.ch vom 13.8.2009 behauptet Proviande-Chef Heinrich Bucher: "Fleisch sei ganz klar als Grundnahrungsmittel zu erkennen". Es ist aber wohl eher so: Fleisch ist heute ein Genussmittel und für den Großteil der aktuellen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Osteoporose, Fettleibigkeit, Schlaganfälle, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Demenz usw. mitverantwortlich! Es schädigt das Erbgut und die DNA. Heterozyklische aromatische Amine sind krebserregende und das Erbgut schädigende Verbindungen. Sie entstehen beim Erhitzen von Fleisch, Fleischextrakt und Fisch unter anderem aus Kreatin, einem natürlichen Muskelbestandteil. Die Leber im Organismus der Menschen ist z.B. nicht ausgerüstet, um die Harnsäure im Magen zu verarbeiten während der Verdauung von Fleisch, was zu Rheuma, Arthrose, Gicht, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, usw. führen kann. Ausführliche Studien gibt es hier. Alle Fleischfresser in der Natur haben einen sehr kurzen Darm, weil Fleisch sehr schnell verdirbt, toxisch wird. So können sie es schnell wieder ausscheiden.

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So füttern Sie im Winter die Vögel richtig

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Die Nahrung für unsere Gartenvögel wird im Winter knapp. Deshalb möchte so mancher Tierfreund die Vögel gerne füttern. Das kann den Tieren tatsächlich helfen, aber nur wenn es richtig gemacht wird.

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"Diese Welt wird nicht von jenen in erster Linie bedroht, die Unheil anrichten, sondern von den Zahlreichen, die stumm dabei zusehen/ mitmachen. "
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Zwei Jäger gehen durch den Wald, als einer von ihnen plötzlich zusammenbricht. Er scheint nicht zu atmen, seine Augen sind glasig. Der andere Jäger greift zu seinem Mobiltelefon und betätigt den Notruf. "Ich glaube mein Freund ist tot. Was soll ich tun?", fragt er in Panik. "Ganz ruhig", bekommt er zur Antwort. "Überzeugen sie sich zunächst ob er wirklich tot ist." Stille, dann ist ein Schuss zu hören. Der Jäger fragt: "Gut, und was jetzt?"

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