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Aldi Plakat täuscht Kunden

AldiMit verschiedenen Inseraten und Plakaten wirbt Discounter für seine Lebensmittel aus Schweizer Produktion. Nun zieht Aldi ein umstrittenes Inserat zurück. Es hat für Schweizer Kalbfleisch geworben und die Konsumenten getäuscht.

Discounter Aldi will sein Herz für die Schweizer Landwirtschaft unter Beweis stellen. Die Plakate und Inserate mit Lebensmitteln aus Schweizer Landwirtschaft sind zurzeit nicht zu übersehen. Eines dieser Inserate ist nun heftig in die Kritik geraten: Mit Kälbern und Kühen auf der Weide preist der Discounter sein Suisse-Garantie-Kalbfleisch an.

Reine Stallhaltung

«Glückliche Tiere geben besseres Fleisch», heisst es im Text. Dieses Bild entspricht überhaupt nicht der Realität. Denn: Für das Suisse-Garantie-Kalbfleisch müssen nur die Minimalanforderungen des Tierschutzgesetzes erfüllt werden. Und das sieht in der Schweiz immer noch reine Stallhaltung vor.

«Es geht nicht an, dass sich Aldi mit fremden Federn schmückt», sagt Urs Vogt im «Kassensturz». Vogt ist Geschäftsführer des Labels «Mutterkuh Schweiz». Die Bauern, die nach den Richtlinien von «Mutterkuh Schweiz» produzieren, verpflichten sich zu Weidehaltung. Die Kälblein werden bei der Mutterkuh gelassen, saugen Milch, aber fressen auch Heu und Gras. Dieses Fleisch wird zum Beispiel unter dem Label «Natura-Beef» beziehungsweise «Natura-Veal» verkauft.

Bauer protestiert

Das Aldi-Inserat sei eine Täuschung der Kunden. Vogt hat bei Aldi schriftlich protestiert. «Die Werbung zeigt ein Bild, das nicht der Realität entspricht und schadet unseren Bauern, die sich an die strengen Vorgaben halten», kritisiert Urs Vogt. Aldi schreibt «Kassensturz»: Man habe nur ein schönes Bild gesucht, um für Schweizer Kalbfleisch Werbung zu machen. Doch nach Interventionen aus Fachkreisen habe man beschlossen, das Inserat zurückzuziehen.

 

Gelesen bei: Kassensturz

Kassensturz vom 10.11.2009

 

Tier des Monats: Die Krähe

Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae).

Die Gattung umfasst 42 Arten. Die größeren Vertreter werden als „Raben“, die kleineren als „Krähen“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich jedoch um keine biologische Unterscheidung (Taxon). In Europa kommen der Kolkrabe, die Aaskrähe, die Saatkrähe und die Dohle vor.

Als das Krähen bezeichnet man weiter auch den typischen Vogellaut, den neben Rabenvögeln auch andere Vögel von sich geben, etwa Haushähne und andere männliche Fasanenvögel.

Die Bezeichnung Krähe ist in fast allen indogermanischen Sprachen ein lautmalerischer Name, der ihre typischen Lautäußerungen nachahmt. Im Althochdeutschen nannte man diesen Vogel krâwa, im Mittelhochdeutsch wurde er zur krâ, kraeje, kreie oder krowe und das Altslawische kennt ihn als krâja. Mehr...