Das Leiden der Hunde in Südkorea

Laut IAKA (International Aid for Korean Animals) werden in Südkorea jährlich mehr als zwei Millionen Hunde (etwa 5000 täglich) auf grausamste Weise geschlachtet. 

Sie werden gequält, verbrüht, geknüppelt und erhängt; es werden ihnen Stromschläge verabreicht, man hängt sie zappelnd auf und mit Schweißbrennern wird das Fell abgebrannt, um knapp vor dem Tod das Adrenalingehalt im Blut durch extreme Angst und unsagbaren Schmerzen zu erhöhen.

Leider glauben viele Südkoreaner dadurch das Fleisch weicher zu machen, wobei diese Überzeugung auf keiner medizinischen Grundlage basiert.

Warum Hundefleisch? Im vorigen Jahrhundert führte zunächst eine Gruppe älterer Männer diesen Brauch ein, in dem mythischen Glauben, dass der Verzehr von Hundefleisch die Virilität erhöhe; außerdem schreibt man ihm abkühlende Eigenschaften zu.

Obwohl kleine, reinrassige Hunde in Korea sehr gepriesen und als Haustiere gehalten werden, bezeichnet man meist große, gelbe und kurzhaarige Hunde unbekannter Rassen als „Dong-gae“ (übersetzt etwa „Dreckshund“).

Solche Hunde werden auf Hundefarmen für ihr Fleisch gezüchtet. Diese großen, gelben Hunde vegetieren in überfüllten, rostigen Käfigen, die aufeinander gestapelt sind. Manchmal wird ein Hund herausgezerrt und vor den anderen abgeschlachtet.

Das koreanische Gesetz für den Hundefleischhandel ist diesbezüglich sehr ungenau. Die Tierschutzorganisation KARA (Korea Animal Rights Advocates) erwähnt, dass es einerseits illegal sei, in ihrem Land Hundefleisch für den Verzehr zu verwerten, dennoch kann aber ungestraft gezüchtet und geschlachtet werden.

In Südkorea gibt es einige Tierschutzorganisationen, wie z.B. IAKA und KARA, die diese schrecklichen Missstände zu beenden versuchen. Das AWI (Animal Welfare Institute in Washington D.C.) versucht sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen. KARA hat in diesem Sinne eine internationale Online-Petition eingeleitet, mit dem Ziel, diese dem Präsidenten von Südkorea vorzulegen, sobald weltweit eine Million Unterschriften erreicht worden sind. Es haben bereits mehr als 620,000 Menschen unterschrieben.

Rosalyn Morrison, die Fotografin dieser Bilder, hat zwei Jahre als Englischlehrerin in Süd-Korea verbracht, wo sie sich auch aktiv gegen die Produktion und den Verkauf von Hundefleisch einsetzte. Sie lebt jetzt wieder in den USA und arbeitet dort für das AWI. Dieser Bericht ist eine gekürzte Version ihres Artikels, der in der Zeitschrift der Organisation „Animal Welfare Institute Quarterly“ erschienen ist.

Bitte helfen auch Sie, den Hunden in Südkorea dieses grausame Schicksal zu ersparen!

Unterschreiben Sie bitte die Petition online auf der Webseite.