Malaysia-Tiger akut vom Aussterben bedroht
Kategorie: Tierschutzradar

Malaysia-Tiger akut vom Aussterben bedroht

Eine der schönsten Raubkatzen steht vor dem Aussterben.

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Wie grausam Tierversuche sein können

D: Wildtiere sollen in Zirkusse verboten werden

Vertreter der Bundesländer werden sich heute mit der von der Bundesregierung geplanten Änderung des Tierschutzgesetzes befassen.

Elefanten, Tiger oder etwa auch Seelöwen leiden unter teilweise artwidrigen Dressuren und seien durch die ständigen Reisen grossem Stress ausgesetzt. In mobilen Kleinstgehegen könnten sie zudem nicht artgerecht untergebracht werden, begründeten 17 deutsche Tierschutzverbände in einem gemeinsamen Schreiben an den Agrarausschuss des Bundesrates ihre Forderung. Tierschutzverbände fordern ein Verbot aller Wildtiere in Zirkusse. Nun befassen sich auch die Vertreter der Bundesländer mit einer Änderung des Tierschutzgesetzes, demnach soll es tatsächlich manche Tierarten nicht mehr in der Manege geben.

Nach anhaltender Kritik an den Haltungsbedingungen von Zirkustieren sieht der Gesetzentwurf eine Ermächtigung vor, dass bestimmte Wildtierarten in der Manege per Verordnung verboten werden können, wenn bisherige Maßnahmen nicht reichen. Der Bundesrat hatte bereits ein Verbot etwa für Bären und Elefanten gefordert, da Tierschutzprobleme bei häufigen Transporten nicht zu vermeiden seien.

Nach Auffassung der Tierschutzverbände ist das Gesetz, das Bundesagrarministerin Ilse Aigner Mitte Mai im Bundeskabinett vorgelegt hatte, sowohl fachlich als auch rechtlich unzureichend. "So wie der Gesetzesentwurf derzeit formuliert ist, bedeutet er einen geringeren Schutzstatus für Wildtiere in Zirkusbetrieben und ist womöglich sogar verfassungswidrig", erklärte Jost-Dietrich Ort von der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht.

Padernborn war 2008 Vorreiter in Sachen Tierschutz mit dem Gebot zur Katzenkastration für freilaufende Katzen. Nun will die SPD-Stadtfraktion erneut ein Zeichen im Tierschutz setzen. Sie beantragen ein Verbot von Wildtieren in Zirkusse. Peta Deutschland hatte die Paderborner Ratsfraktionen angeschrieben und auf entsprechende Gesetzesinitiativen hingewiesen. Auf Bundesebene konnte ein solches Verbot noch nicht umgesetzt werden, doch die Kommunen haben hier Handlungsspielräume. Beispielsweise in Schloss Holte-Stukenbrock und Bonn werden keine Verträge mehr mit Zirkusbetrieben geschlossen, die Wildtiere mitführen.

Bereits 2010 hatte die Bundestierärztekammer ein Verbot von Wildtieren in Zirkusse gefordert, im November 2011 stimmte der Bundesrat nahezu einstimmig dafür - die Bundesregierung kippte das Vorhaben jedoch einen Monat später.

14 europäische Länder haben bereits die Haltung von Wildtieren in Zirkussen eingeschränkt oder verboten. Kürzlich hat auch Paraguay nebst Bolivien und Peru in Südamerika ein derartiges Verbot erlassen.

Menschen auf der ganzen Welt erkennen, dass es nicht mehr akzeptabel ist, Tiere im Namen der Unterhaltung ihrer Freiheit zu berauben und zu missbrauchen.

Unterzeichnende Verbände:

  • Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt
  • Animal Public e.V.
  • Bundesverband Tierschutz e.V.
  • Bund gegen den Missbrauch der Tiere e.V.
  • Care for the Wild Deutschland e.V.
  • Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V.
  • Deutscher Tierschutzbund e.V.
  • Deutscher Naturschutzring e.V.
  • Elefanten-Schutz-Europa e.V.
  • Eurogroup against Birdcrime
  • Gesellschaft zur Rettung der Delfine e.V.
  • Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
  • PETA Deutschland e.V.
  • Pro Wildlife e.V.
  • Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz
  • Whale and Dolphin Conservation Society Deutschland e.V.

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