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Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz sammelt Occasions-Tierutensilien für herrenlose Tiere
Oft lagern nämlich alte Tierutensilien jahrelang in Kellern und auf Dachböden, weil der Vierbeiner längst was Neues besitzt, die alten Sachen aber noch zu gut zum Wegwerfen sind. Es sind einfache Dinge, die in vielen Privathaushaltungen überzählig sind. Einfache Dinge, die sich viele Tierschutzinstitutionen schlicht nicht leisten können.
Hochwertige Materialien brauchen nicht im Müll zu landen, sondern können noch sehr gut für Tiere eingesetzt werden, die gar nichts haben! Genau aus diesem Grund sammelt die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz seit über zehn Jahren Tierutensilien, die Tierfreunde und ihre tierischen Hausgenossen nicht mehr benötigen: gut erhaltene Schlafkörbe, Transportboxen, Pferdedecken, Näpfe, Tücher, Halsbänder, Leinen, Spielzeug, Kämme, Katzenkratzbäume und vieles mehr.
Helfen Sie mit?
Tierutensilien können per Post geschickt oder an folgender Adresse abgegeben werden:
Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz
Weisslingerstrasse 1
8483 Kollbrunn
Tel. 052 / 202 69 69, Fax 052 / 203 26 80
www.susyutzinger.ch, Mail : info@susyutzinger.ch
Leider ist es nicht möglich, dass Materialspenden abgeholte werden.
Das Material wird gesammelt, desinfiziert, sortiert und an bedürftige Institutionen im In- und Ausland abgegeben.
Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST)
Die Hauptaufgabe der von Susy Utzinger, Tierschützerin und Fachjournalistin für Tierfragen, gegründeten Stiftung besteht in der Verbesserung der Qualität von Tierheimen und im Planen und Durchführen von Tierprojekten im In- und Ausland. Dies kann durch Restrukturierung von Tierheimen, Beratung für Aufbau und Führung von Tierheimen, Weiterbildung von Fachleuten vor Ort und Informationsaktionen erfolgen. Die SUST setzt sich auch zur Verhinderung von Tierquälerei und Vernachlässigung von Tieren ein und fördert den Tierschutz auf nationaler und internationaler Ebene.
Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,
die staatliche deutsche Entwicklungsbank DEG will in Sierra Leone ein 240 Millionen Euro-Projekt zur Produktion von Ethanol für den Export nach Europa finanzieren. Damit bei uns die Autos mit Agrosprit fahren können, droht den Menschen in Sierra Leone noch mehr Hunger. Auf ihrem Land will die schweizer Firma Addax Bioenergy riesige Zuckerrohrplantagen und eine Ethanolfabrik errichten.
Bitte protestieren Sie. Hier geht es zur Protestmail:
http://www.regenwald.org
Besten Dank und herzliche Grüße, Ihr
Klaus Schenck
Rettet den Regenwald e. V.
Friedhofsweg 28
22337 Hamburg
040 4103804
info@regenwald.org
http://www.regenwald.org
Liebe Regenwaldfreunde in der Schweiz
Unsere Protestaktion gegen die Bio-Dieselanlage in Bad Zurzach zu Beginn des Jahres hat zwar eine erhöhte Medienaufmerkamkeit gebracht (http://www.regenwald.org/news.php?id=152

, aber leider haben die Proteste die Baugenemigung durch die Gemeinde nicht verhindern können.
Jetzt wendet sich Karl Mayer aus Rekingen in der Nähe von Bad Zurzach mit einer Unterschriftenaktion an Bundesratspräsidentin Doris Leuthardt, um den Bau dieser unsinnigen Anlage doch noch zu verhindern. Gern machen wir auf diese Aktion aufmerksam und senden Ihnen zur Information den Protestbrief und Unterschriftenlisten. Jede Hilfe ist willkommen!
Herzlichen Gruss
Liebe Mitstreiter,
Das Internationale Jahr der Biodiversität schreitet voran - und die Plünderung der Natur geht weiter.
Wir würden euch bitten, unsere aktuelle Protestaktion gegen den illegalen Holzeinschlag in Madagaskars Schutzgebieten zu unterstützen und ggf. an interessierte Waldschützer weiterzuleiten. Der Protest geht an die Regierung Madagaskars.
Herzlichen Dank vorab
und viele Grüße,
Sandra
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Ausverkauf von Madagaskars Schutzgebieten
In Madagaskars Schutzgebieten plündern kriminelle Holzfäller-Banden ungestört Edelhölzer wie Eben- oder Rosenholz. Die derzeitige Regierung genehmigt sogar den Export dieser illegal geschlagenen Tropenhölzer. Dieser Raubbau zerstört den Lebensraum seltener Affen wie Lemuren sowie bedrohter Chamäleons und Frösche.
>> www.prowildlife.de/Protestaktion
Öffentlicher Prozess gegen die Wal- und Delphinmassaker in Japan, Norwegen, Island, Grönland und auf den Färöer Inseln vor dem
INTERNATIONALEN GERICHTSHOF FÜR TIERRECHTE
Montag, 22. Februar 2010 – 9.00 – 16.00 Uhr im C.I.C.G. Centre International de Conférences de Genève, Saal IV, Rue de Varembé 17, Genf (Uno-Quartier)
http://tierschutznews.ch/downloa/media_invite_22_feb_10_DE.pdf
Mit freundlichen Grüssen
Vera Weber
United Animal Nations
Fondation Franz Weber
Case postale
1820 Montreux
Switzerland
Tel: +41 (0)21 964 24 24
Fax: +41 (0)21 964 57 36
Mobile: +41 (0)79 210 54 04
Tierversuche - eine Schande für unser gesamtes Zeitalter
Unendlich alt ist das Bedürfnis der Menschen, die Sprache der Tiere zu
verstehen. Aus dem Altertum wissen wir von der Religion der Hethiter, der
Inder, der Griechen und der Germanen, dass sie weitgehend ein sehr inniges
Verhältnis zu den Tieren hatten, ihre Pferde z.B. geradezu als ihre Freunde
betrachteten. Das änderte sich gründlich als sich der Islam und das
Christentum durchsetzten. Ihre Tierverachtung beendete jeglichen Dialog mit
den Tieren und degradierte alle Tiere (und Pflanzen) zu rein kaufmännischen
Artikeln, die man ausnutzen und verkaufen kann. Die Menschen sind dabei
verroht und verarmt. Der Dialog zu unseren Tieren ist abgerissen. Statt
dessen wird den Tieren nicht nur ihre Seele abgesprochen, sondern auch ihre
Sprache. Doch jeder Hundefreund weiß z.B., dass ein Hund mit dem ganzen
Körper spricht und auch verstanden wird von seinesgleichen. Er spricht mit
dem Schwanz, den er hochstellen oder senken und mit dem er wedeln kann, er
spricht mit dem Fell, das er sträuben kann, er spricht mit der Gebärde, den
Augen, dem Blecken der Zähne oder dem Anlegen der Ohren, und er spricht mit
rituellen Handlungen:
z.B. dem siegreichen Gegner sich zu unterwerfen und ihm die Kehle zum Biß
anzubieten. Natürlich können wir diesen Teil der "Sprache" nicht hören,
gleichwohl spricht der Hund durch sie. Und so machen es alle Tiere
untereinander ihrer besonderen Art gemäß. Weil sie eine andere Sprache
haben, sind sie nicht etwa dümmer als wir, sondern sie sind nur anders.
"Ach", sagen die Tierfeinde, "die Tiere können doch gar keinen Schmerz
empfinden, schreien nur aus Instinkt, alles nur Reflexe. Dafür kann man ja
sorgen, daß sie nicht mehr schreien können". Aber auch bei der lautlosen
Folter - den Tierversuchen - schreien unsere Kameraden, die Tiere.
Die Statistiken, die Karzinogene behandeln, sind in aller Regel unter
Durchführung von Tierversuchen erstellt worden. Dabei wurde den
Versuchstieren Psyche und Intelligenz abgesprochen. In Wirklichkeit aber ist
die Psyche mit ihren vielen sog. biologischen Konflikten die Eingangstür für
die Entstehung von "Krankheiten" bei Mensch und Säugetier.
Bei einem Großversuch über mehrere Jahre wurden Tausende von Goldhamstern
lebenslang mit Zigarettenqualm beraucht, während Kontrolltiere nicht
beraucht wurden. Man stellte fest, daß kein einziges der Tiere ein
Plattenepithel-Bronchial-Ca erlitten hatte, keines ein Lungenrundherd-Ca, ja
daß die berauchten Goldhamster evident länger gelebt hatten, als die nicht
berauchten Vergleichstiere. Doch das Ergebnis wurde totgeschwiegen, bzw.
relativiert: Berauchte man nämlich Labormäuse (das sind Abkömmlinge der
Hausmaus), mit Zigarettenrauch, dann fand man bei einigen wenigen Tieren
Lungenrundherde, also Alveolar-Krebs, den Mensch und Säugetier bei einem
Todesangst-Konflikt erleiden. Nun sagte man eben: "Ja, dann macht Rauchen,
wenn auch keinen Bronchialkrebs, aber Lungenkrebs. Seither spricht man im
Zusammenhang mit Rauchen nie mehr von Bronchial-Ca (Tabelle: r.r.a.2),
sondern immer von Lungenkrebs (Tabelle: g.13). So wunderbar kann man
statistisch lügen!
Das Besondere an der Sache ist: Die Tiere haben ebenfalls eine Psyche wie
wir Menschen. Einen Goldhamster regt Rauch nicht auf, denn er tut ihm in
seinem Lebensraum gewöhnlich nichts, weil er unter der Erdoberfläche in
Höhlen wohnt, er hat also keinen Panik-Code entwickelt. Eine Maus aber kann
Brandgeruch oder Zigarettenqualm durchaus aufregen. Wenn in früheren Zeiten
ein Dachstuhl brannte, rannten alle Mäuse, noch bevor man etwas bemerkt
hatte, blitzschnell aus dem Haus.
Für Brandgeruch haben Mäuse eine feine Nase und einen angeborenen
Panik-Code, sie können also durch die Berauchung durchaus ein DHS
(Konfliktschock) sprich: einen Todesangst-Konflikt mit Alveolar-Ca (Tabelle:
g.13) erleiden.
Ein anderes Beispiel: Amerikanische Forscher spritzten Ratten, deren
empfindlichstes Organ ihre Nase ist, Formaldehyd-Lösung, die man zur
Desinfektion verwendet und um den die Tiere schon gewöhnlich einen großen
Bogen machen, in tausendfacher Konzentration ein Jahr lang mehrmals täglich
in die Nase. Einige der armen, derart auf das Fürchterlichste gequälten
Tiere, erlitten offensichtlich bei dieser Prozedur ein DHS und entwickelten
einen Nasenschleimhautkrebs (Tabelle: r.r. + l.a.11). Ergebnis der
Forschung: Formaldehyd ist karzinogen. Den gleichen Effekt hätte man auch
bei einem Menschenversuch erzielen können, bei dem man den Probanden in
gleicher Weise ein Jahr lang mehrmals täglich Sch..... in die Nase gespritzt
hätte, woraus man natürlich streng hätte folgern müssen, daß Sch.....
karzinogen ist! Man wird sich wohl noch erinnern, welche
Milliardenkonsequenzen dieser Versuch leider samt einer
Formaldehyd-Massenhysterie auslöste. Daß aber den armen Ratten der Stoff
zuwider war, und sie deshalb einen Nasenschleimhautkrebs mit DHS erlitten
hatten, darauf kam niemand.
Die sog. Erkenntnisse in der Schulmedizin wurden bisher immer nur
statistisch gewonnen. Solange Fakten zusammengezählt werden, ist Statistik
legal. Wo aber Fakten verschiedener Reihen statistisch kausal verknüpft
werden sollen, da wird die Sache fehlerhaft.
Beispiel: Hirten im Kaukasus bekommen wenig Krebs. Hirten im Kaukasus essen
viel Schafskäse. Statistische Folgerung: Schafskäse ist antikarzinogen,
verhindert Krebs. (Wissenschaftliche Arbeit aus dem Ordinariat für
Krebsprophylaxe der Universität Heidelberg/Mannheim). Natürlich gibt es
bisher keinerlei Statistiken unter dem Blickwinkel der NEUEN MEDIZIN. Hier
kämen ganz andere Erklärungen zum Zuge, die man obendrein auch noch
messerscharf beweisen könnte.
Wenn man die Psyche der Tiere und Menschen vergleichen will, so muß man sich
vorstellen, daß in unserem großen Computer Gehirn für verschiedene
Lebenssituationen ganz verschiedene Konflikte codiert sind. Setzen wir einen
Menschen in ein Auto, fühlt er sich dort wohl, sperren wir einen Adler in
ein Auto, bekommt er Todesangst, die der Mensch ebenfalls bekommen würde,
wenn wir ihn in einen Adlerhorst stellen. Zwar ist die Todesangst als
Ergebnis miteinander vergleichbar, aber sie entsteht bei verschiedenen
Lebewesen bei ganz verschiedenen Lebenssituationen. Daraus resultiert, daß
die individuelle Eigenart und Psyche jedes Lebewesens berücksichtigt werden
muß, um eine mögliche Konfliktsituation beurteilen zu können.
Wenn man bei hundert Dackelhündinnen mit Gesäuge-Ca (Tabelle: o.r. + l.a.4)
ein CT von der Lunge macht und auch bei hundert Menschenfrauen mit Mamma-Ca
(Tabelle: o.r. + l.a.4) ebenfalls, dann findet man bei beiden Kontingenten
am Tag der Diagnose keine Lungenrundherde. Zwei Monate später findet man bei
sehr vielen Menschenfrauen, je nach Brutalität der Diagnose, ein
Lungenrundherd-Adeno-Ca (Tabelle: g.13). Bei den Hündinnen dagegen in keinem
einzigen Fall. Diese konnten ja zum Glück die Diagnose nicht verstehen und
hatten dadurch keine Panik, sprich: kein Zweitkarzinom bekommen. Unter
Zweitkonflikt versteht man, daß ein Mensch bei der Diagnose (iatrogen) eine
Panik gesetzt bekommt und dabei ein DHS mit einem neuen biologischen
Konflikt erleidet. Früher nannten wir diese neuen Karzinome in völliger
Unwissenheit "Metastasen". Es hat unseren Mediziner oder Onkologen aber nie
irgendwie zu denken gegeben, daß Tiere quasi nie sog. "Metastasen" bekommen.
Das Tier empfindet die meisten dieser biologischen Konflikte noch real, wir
Menschen oftmals transportiert. Für das Tier geht es bei einem Brocken, den
es nicht hinunterschlucken kann, wirklich um ein Stück Nahrung. Beim
Menschen dagegen kann es auch ein Tausendmarkschein oder ein Lottogewinn
sein. Diese biologischen Konflikte sind nur entwicklungsgeschichtlich zu
verstehen, als archaische Konflikte, die bei Mensch und Säugetier im Prinzip
analog sind.
Das zeigt uns, daß wir Menschen uns mit Hund, Pferd oder Kuh verbunden
fühlen, daß wir mit ihnen kommunizieren können und sie als "Quasi-Menschen"
empfinden. So erleiden wir auch den gleichen Verlust-Konflikt, wenn unser
Menschen-Partner oder unser Partner Hund stirbt. Ist z.B. ein junger Hund
krank, dann empfindet die Menschen-Frau auch einen
"Mutter-Kind-Sorge-Konflikt" mit Brustkrebs links, bei der Rechtshänderin.
Umgekehrt empfindet das Tier genauso biologische Konflikte um uns Menschen,
als Partner etc.
Die Kenntnis der Konfliktinhalte wird endlich, so hoffe ich, eine neue Ära
des Verhältnisses zwischen Mensch und Tier eröffnen; weg von dem
schrecklichen Verständnis des Tieres als Sache, das seinen schlimmen
Höhepunkt in der Ausrottung vieler seltener Tierarten und den völlig
unnötigen Tierversuchen gefunden hat, die eine Schande für die ganze
Menschheit sind. Alle Tierversuche die heute durchgeführt werden, sind nur
sinnlose Tierquälerei, weil man die Psyche der Tiere als nicht existent
ansieht.
In neuerer Zeit gewinnt die sog. Verhaltensforschung immer mehr Bedeutung.
Immerhin lernen wir vieles wieder verstehen, was uns vorher völlig
unverständlich geworden war. Notgedrungen müssen wir dabei mit unseren
Mitkreaturen, den Tieren, kommunizieren. Aber die Sache bleibt Stückwerk,
solange wir dabei nur von Instinkten und Verhaltensweisen sprechen und den
Tieren nicht eine ähnliche Seele zugestehen wie uns selbst. Erst dann können
wir echt mit ihnen kommunizieren.
Das große Manko an diesen Kommunikationsversuchen war zwar immer, daß wir
die Sprache der Tiere nicht verstehen konnten. Doch es gibt eine Sprache,
die wir mit unseren Tieren gemeinsam haben, nämlich die "interanimalische
biologische Sprache" unseres Gehirns. Wir können uns im Prinzip per
Computertomogramm mit jedem Pferd und jeder Maus "unterhalten". Denn die
Sprache des Gehirns, eben die interanimalische Sprache ist sowohl
hinsichtlich der Lokalisation der Ängste und Konflikte im Gehirn, als auch
hinsichtlich der Verlaufsänderung im Gehirn bei Mensch und Säugetier gleich.
Alle diese Dinge sind in unserem Gehirn wunderbar vorprogrammiert und unsere
Gehirne mit den Gehirnen unserer Mitkreaturen Tiere ebenfalls vernetzt. Das
gleiche ist der Fall zwischen Tieren und Pflanzen. Wir nennen diese
Zusammenhänge biologisches Gleichgewicht, das wunderbar Millionen von Jahren
bestanden hat, bis der Mensch in seine Hybris kam und es zerstörte. Der
Mensch ist eigentlich von allen Lebewesen auf der Erde das einzige, was aus
dem Ruder gelaufen ist und diese wunderbare Schöpfung zerstört hat. Da
fallen einem die Schiller'schen Verse ein:
"Gefährlich ist's den Leu zu wecken, verderblich ist des Tigers Zahn,
doch das schrecklichste der Schrecken, ist der Mensch in seinem Wahn".
Ich gestatte mir die Prognose, daß die Tierversuche später einmal als eine
Schande für unser gesamtes Zeitalter und als Zeugnis unserer unsäglichen
Ignoranz angesehen werden dürften.
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Wann ist es Grausamkeit?
Wir leben augenscheinlich in einer Welt voller Entsetzen! Und obwohl es auf
den eigenen Standpunkt ankommt, ob etwas als grausam empfunden wird oder
nicht, läßt sich über den kleinsten gemeinsamen Nenner, der da heißt „…was
du nicht willst das man dir tue, das füg auch keinem andern zu…“, die Spreu
vom Weizen trennen.
So oder ähnlich ausgedrückt kann nämlich jeder schnell und leicht
unterscheiden, wann die Grenzen zur Unmenschlichkeit überschritten werden.
Wobei Unmenschlichkeit natürlich das falsche Wort ist, denn diese
Geschehnisse gehören, wie Vergangenheit und Gegenwart zur Genüge beweisen,
eindeutig zu den menschlichen Eigenarten.
Herzlos, Gnadenlos, Gewissenlos, Brutal, - es gibt viele Worte für das
immer gleiche Geschehen dem jedoch in allen Fällen ein deutlicher Mangel an
„Mitgefühl“ gemeinsam ist.
So kann beispielsweise ein strenger Mensch nach Außen hin zweifellos auch
mal grob wirken, aber durchaus anteilnehmende Motive für sein Handeln
besitzen, und auch ein anderweitig konsequentes bis hartes Handeln kann
getragen sein von der Sorge um das Wohlergehen des vermeintlichen „Opfers“,
beispielsweise in der Erziehung.
Im Gegensatz dazu, haftet einer bestialischen Tat wie sie beispielsweise im
Kriegsgeschehen zugelassen wird, unvermeidlich der Stempel der Gefühlskälte
an. Dieses „Erbarmungslose“ wird in der Selbstrefflektion natürlich nicht
wahrgenommen, hier hat der Betreffende immer die passenden Argumente für
sein Handeln! Was ihm fehlt ist ja gerade die Fähigkeit, sich in das Opfer
einzufinden.
Wenn beispielsweise eine Katze mit einem künstlichen Gegenstand spielt,
zeigt sie genau das gleiche Verhalten wie bei dem Spiel mit noch lebenden
oder toten Mäusen. Daraus folgt: Eine Katze verhält sich Mäusen gegenüber
nicht extrem grausam sondern ausschließlich gefühllos. Ihr fehlt (als
arttypische Eigenschaft, von Natur aus) schlicht jedes Mitgefühl aufgrund
mangelnden Verständnisses für die Leidensfähigkeit von Mäusen, obwohl beide
Arten als Säugetiere viele gemeinsame Emotionen haben.
Ein Mangel an Mitleid, also der Fähigkeit mit-zu-leiden, ist somit
gekennzeichnet durch das Fehlen von Empfindungen und insofern auch zuerst
einmal ethisch nicht diskutierbar.
Ungeachtet dessen, ist dagegen für jeden Tieferempfindenden die
Gnadenlosigkeit der gefühlskalten Tat offensichtlich.
Erst das Handeln gegen das eigene Gefühl oder Gewissen macht eine Tat in der
Selbstbewertung zur Grausamkeit.
Bösartige (Tiere) Menschen gibt es deshalb wohl nicht! Aber es gibt solche
ohne Gefühl! Reichlich! Weltweit! Ohne jedes Mitgefühl! Aber warum? Wie
kommt es dazu?
Eine tiefgehende Antwort bietet die „Germanische Neue Medizin“ des Dr. med.
Mag. theol. Ryke Geerd Hamer, dessen Entdeckung leider zumeist weder richtig
verstanden noch entsprechend gewürdigt wird. Dort finden sich gleich mehrere
Erklärungsansätze.
Menschen die etwa bereits in ihrer Kindheit durch bestimmte konfliktive
Erlebnisse einen „emotionalen Reifeentwicklungsstopp“ erlebten und den
Rückstand nicht mehr aufholen konnten, sowie Menschen die aktuell durch
eine emotional anspruchsvolle Konfliktsituation die „emotionalen Schotten“
dichtgemacht bekommen, erleiden eine auch röntgenologisch (Hirn-CT)
nachweisbare Einbuße im Empfinden und sind demzufolge mangels
Mitfühlungsvermögen zu Handlungen nach meiner oben vorgenommenen Definition
von Grausamkeit in der Lage.
So wird denkbar, daß man überall auf Menschen treffen kann, die
intellektuell gebildet und unter Umständen (hoch-)intelligent aber…mit der
emotionalen Reife von Kindern ihre privaten und beruflichen Entscheidungen
treffen… Nun, das würde, mit Blick auf das Weltgeschehen, vielleicht nicht
alles, aber doch schon einiges erklären!
Man träfe solche Personen zwangsläufig auch unter den Machthabern dieser
Welt, weil Skrupellosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Gleichgültigkeit und
dergleichen, unerläßliche Sprossen der (weltlichen wie geistlichen)
Karriereleiter bilden und auf dem Weg nach oben jede ehrliche Anteilnahme
anfällig macht.
Diese Menschen wären dann aber keineswegs besonders böse, sondern schlicht
emotional unterentwickelt und nicht in der Lage das notwendige Mitgefühl zu
empfinden. Sie würden selbstverständlich auch ihre Talente „optimal“
einsetzen und sich vielleicht sogar „glücklich“ dabei fühlen… .
Das sie mit ihren Entscheidungen in Finanzwesen, Politik und Militär denkbar
viel Unglück und Leid über die Völker bringen, legt wiederum die Grundlage
für emotionale Überforderung (ein emotionales Ausgebrannt-sein) vieler ihrer
Opfer, welche aus biologisch bedingtem Eigenschutz wie bereits weiter oben
beschrieben, die „emotionalen Schotten“ dichtgemacht bekommen und
infolgedessen in ihrem Wirkungskreis wiederum durch grausame Handlungen, oft
gegenüber schwächeren Familienmitgliedern wie Frauen, Kindern oder Tieren
auffallen.
Ich vermute, wenn man diese Gedanken mit allen Konsequenzen durchdenkt, wäre
das eine folgerichtige Erklärung für die aktuelle weitverbreitete
Gefühllosigkeit in der Welt wie sie sich gerade aktuell (Jan 09) im nahen
Osten in dramatischer Ausprägung zeigt, hier bei uns jedoch alltäglich,
besonders im Jagdbetrieb, in der Tierhaltung und dort vor allem in der
sogenannten „Nutz“tierhaltung“ beobachtet werden kann.
Bleibt die Frage, in welchen Fällen, wie und ob überhaupt man abwesendes
Mitgefühl wieder herstellen kann, wenn größtenteils der Mangel gar nicht als
solcher erkannt und anerkannt wird.
Neue Online-Petition gegen eine der vielen "traditionellen" Tierquälereien in Spanien.
http://www.ipetitions.com/petition/peropalo/
Am 24. Februar 2010 wird im spanischen Villanueva de la Vera wieder das alljährliche “Fest” des Pero Palo gefeiert, in dem ein Esel brutal während eines Umzugs mißbraucht wird, indem er von einem vollkommen betrunkenen Mann durch die gesamte Innenstadt geritten wird. Das Fest stellt, nach unterschiedlichen Überlieferungen, die Hinrichtung von einem Juden oder einem Banditen dar, die vor langer Zeit geschehen ist.
Diese Festlichkeit endete bis vor etwas mehr als zwanzig Jahren mit der „Hinrichtung” des Esels. Die verstorbene englische Tierschützerin Vicki Moore brachte diese Gräueltat, wie viele weitere in Spanien, ins internationale Rampenlicht.
Rechts oben sieht man ein beunruhigendes Foto eines Esels während des “Festes”, inmitten der Stadtbewohner. Sie können viele andere Fotos, ein Video und Beschreibungen auf der Webseite www.peropalo.tk finden, die es in englischer und (wir hoffen bald) deutscher und französischer Version geben wird.
Seit 2002 sollte ein regionales Gesetz diese Mißhandlungen verhindern. Im ersten Jahr schien dies eine gewisse Wirkung zu haben (der Umzug war sehr viel kürzer und der Esel wurde in einer bestimmten Entfernung von der Menschenmenge gehalten, wenn auch unter Heulen, Schüssen und lauten Geräuschen jeder Art).
Das Nachlassen des Interesses auf internationaler Ebene (leider gibt es in Spanien noch grausamere Feste, wie wir wissen) hat eine neue Verschlechterung der Situation ergeben. Die Einhaltung des Gesetzes liegt in Händen der örtlichen „Guardia Civil”, und die Durchführung des Festes in denen der überreizten Stadtbevölkerung.
Nur die Gegenwart unbequemer Zeugen hat verhindert, daß es wieder zu dem kam, was ein spanischer Inspektor des ADDA (bekannte spanische Tierschutzorganisation) 1987 schrieb: “Das Fest ist zu Ende, wenn der Esel “zu Ende” ist."
Der Bürgermeister der letzten zwei Jahrgänge des Festes hat sogar abgelehnt, uns zu empfangen und ist von der gesetzlichen Unbedenklichkeit überzeugt, und daß ihr “Fest” nicht mehr die weltweite Aufmerksamkeit der Verbände erregt.
Ivan Salvia, Präsident des Refugio del Burrito (Gnadenhof für Esel)
Grausame Tierexperimentatoren
In Österreich begruben kürzlich Wissenschaftler Schweine im Schnee, um zu sehen, wie lange sie am Leben bleiben. In England liessen letzte Woche andere Wissenschaftler neben Schweinen eine Bombe zünden und massen die Zeit, bis die schwer verletzten Tiere tot waren. Das Experiment rechtfertigte man mit der Terrorismusgefahr. Selbstverständlich soll ein Tier weder vermenschlicht noch vergöttert werden. Es darf aber auch nicht als empfindungs- und seelenlose Ware angesehen werden, mit der man nach belieben umspringen kann, wie dies die Tierexperimentatoren taten. Auch in unserem Land gibt es leider noch allzu viele Missbräuche von Tieren. Ihr gesetzlicher Schutz steht oft nur auf dem Papier. Am 7. März haben wir es in der Hand, das mit einem klaren „Ja“ zu Tierschutzanwälten zu ändern.
Liebe Tierfreunde,
das Jahr 2010 hat begonnen und es wird immer noch sinnlos aus reiner Lust am Töten Jagd auf Wildtiere gemacht! Ok, das hat wahrscheinlich auch niemand anders erwartet. Was uns freut ist, dass es den Jägern manchenorts nicht mehr ganz so viel Spaß macht, sie sich bei ihrem Mordstreiben beobachtet fühlen, ihr Tun und Handeln zunehmend in der öffentlichen Kritik stehen und sie sich nun auch manchmal an Gesetze und Verordnungen halten müssen, allerdings nur da, wo sie von Aktivisten des Tierschutzes beobachtet werden. Es hat den Anschein, dass das Treiben der Waidmänner in der Anonymität ihrer Subkultur schwieriger wird. Das freut uns und sehen wir als einen wichtigen Schritt im Kampf gegen die tierleidverbreitende Jagd an.
Wir sprechen von den ersten zarten Erfolgen auf dem Weg zu einer jagdfreien Natur. Dieser Weg ist sicherlich ein langer Weg und wir dürfen dabei nicht aus Frustration das eigentliche Ziel aus dem Auge verlieren: die generelle Abschaffung der Freizeitjagd!
In den Hauptregionen, in denen pro iure animalis aktiv ist, haben wir in den vergangenen Jahren gegenüber den Behörden demonstriert, dass wir mit Beharrlichkeit dieses Ziel verfolgen. Anfangs haben viele wohl angenommen, dass es sich bei dem Widerstand und dem Einsatz für die Tiere um ein Strohfeuer handelt, das man mit der in der politischen Kultur inzwischen etablierten Methode des Aussitzens zum Erlöschen bringen kann. Wir haben Gegenteiliges bewiesen!
Wenn wir heute aus Jägerkreisen frustrierte Aussagen hören, dass man ja nichts mehr vor die Flinte bekommt, so dass die Jagd keinen Spaß mehr macht und die Berichte von stolzen Jagdstrecken aus der Tagespresse immer mehr verschwinden, zeigt uns dies, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir beobachten seit einiger Zeit, dass eklatante Verstöße in Hinsicht auf Fütterungsvergehen durch Jäger in unseren Heimatlandkreisen zurückgegangen sind. Auch die Umweltvergehen in Form von Müllablagerungen etc. sind rückläufig. Diese Entwicklung schreiben wir uns auf die Fahne!
Hingegen zeigt ein Blick in die benachbarten Landkreise, dass hier noch enormer "Arbeitsbedarf" besteht: hier herrschen noch immer oftmals fatale Zustände!
Parallel hierzu haben wir in den vergangenen Jahren permanent mit Info-Flyern und Info-Ständen auf den Krieg im Wald aufmerksam gemacht, besonders auf den perversen Gedanken, Jagd sei aktiver Tier- und Naturschutz. Dieser Gedanke ist immer noch breit in der Bevölkerung verankert. Diese Verankerung zu lösen und das Denken frei zu machen für kritische Gedanken ist eines unserer weiteren Ziele - auch da sehen wir positive Ergebnisse. Bei Infoständen, Mahnwachen und Demonstrationen erleben wir immer wieder, dass die Bevölkerung die Zustände einfach aus Unwissenheit und Unformiertheit hinnimmt, obwohl die Jagd generell in der Bevölkerung kein hohes Ansehen genießt Oftmals findet hier schon im persönlichen Gespräch ein Umdenken statt und der neue "Input" wird dankbar angenommen und der lethargischen Gedanken "da können wir doch nichts ändern" verliert sich zusehends.
Wir stehen unumstößlich auf dem Standpunkt: jeder kann ändern! Und wenn an vielen Orten der Republik sich diese Einstellung im Denken und Handeln breit macht, kommen wir sicher gemeinsam zu einer Welt, in der sich der respektvolle Umgang mit unseren Mitgeschöpfen und der Umwelt ausbreiten kann. Dann reduziert sich dieses Denken auch nicht allein auf die Jagd, sondern hat das Potential, sich auf weitere gesellschaftliche Probleme auszubreiten, denn das Erkennen eines Misstandes ist schon der halbe Weg zu dessen Beseitigung.
Große Worte zum Jahresanfang. Doch welche Zeit eignet sich mehr, Menschen zum Mitagieren, zum Mithandeln einzuladen. Nämlich genau das ist unser Ziel: eine kritische Masse - im wahrsten Sinne des Wortes - in naher Zukunft zu erreichen.
pro iure animalis wird sich in der kommenden Zeit weiter darauf konzentrieren, Jäger zur Einhaltung der geltenden Gesetze und Verordnungen zu zwingen und die Behörden dabei an ihre Verantwortung zu erinnern. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die großen "Spaßveranstaltungen" wie Treib- und Drückjagden gerichtet. Die Jagd wird eines der zentralen Themen von pro iure animalis bleiben.
Wir freuen uns, dass wir inzwischen Kooperationspartner im Raum Rottweil/Baden-Württemberg gefunden haben. Infos aus dieser Region werden sich künftig mehr und mehr auf unserer Homepage finden. Wir verbinden damit auch die Hoffnung, dass sich gleichartige Kooperationen in weiteren Regionen und Bundesländern finden, um hier nach und nach ein Netzwerk aufbauen zu können. Schauen Sie schon mal hier: http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=4
49&Itemid=96
Wir verschließen bei allen Antijagdaktivitäten nicht die Augen vor Tierleid in anderen Bereichen. So werden wir auch im direkten Tierschutz am Tier, beispielsweise bei Auslandshunden in Süd- und Osteuropa, aktiv bleiben und bei ebenfalls wichtigen Themen das Tierleid von Massentierhaltungen, Pelzproduktion, usw. im Visier behalten. So haben wir mit befreundeten Organisationen zusammen vergangenes Jahr ein Tierheim im ungarischen Budaörs unterstützt, vielen Straßenhunden das Leben gerettet und mit einem intensiven Arbeitseinsatz zu einem neuen Zuhause verholfen.
Wir sind davon überzeugt, dass wir Ende 2010 wieder sagen können, auf unserem Weg zu einer Welt mit ethischer Verantwortung gegenüber unseren Mitgeschöpfen ein Stück weiterkommen zu sein.
Viele Personen, die diese Mail erreicht, sind schon mit auf dem Weg. Gleichsam hoffen wir, dass diese Mail noch viele Personen erreicht, die sich dadurch motiviert fühlen, uns auf diesem Weg zu begleiten; wir suchen immer Mitstreiter, die diesem Gedanken mit uns verschreiben. Kommen Sie zu uns in unser Netzwerk, unterstützen Sie uns, aber vor allem helfen Sie den Tieren und der Natur mit Ihrem Engagement! Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit!
In diesem Sinne wünschen wir allen Tierfreunden ein erfolgreiches Jahr 2010!
Herzliche Grüße
Gunter Bleibohm | Harald Hoos | Willi Schuppert | Bettina Volpe
Was ist richtig und was falsch? Ist ein fleischessender Tierschützer ein Paradoxum? Welche Freiheit haben wir wirklich?
Ich bin aktive Tierschützerin, gehe jetzt wieder für 1 Jahr nach Mexiko, um den Straßenhunden zu helfen (www.mexikoprojekt.de), lebe seit 22,5 Jahren vegetarisch und seit 3,5 Jahren lebe ich vegan. D.h. ich esse und benutze nichts, das tierischen Ursprungs ist oder tierische Substanzen enthält.
Ich habe eine Katze, die Fleisch frisst und wir hatten einen Hund, der vegetarisch lebte. So viel vorab.
Irgendwann hat mal irgendjemand Tiere in verschiedene Kategorien eingeteilt:
Versuchstiere, Nutztiere, Haustiere, Pelzzuchttiere, etc. Und entsprechend ihrer Deklaration wird diesen Tieren Lebensrecht und Empfindung abgesprochen.
Ein Tier der Kategorie „Haustier“ wird gepflegt, gefüttert, zum Tierarzt gebracht. Und jeder, der ihm Schmerzen zufügt, wird als Tierquäler betrachtet. „Der arme Hund muss die ganze Zeit in einem Zwinger leben.“ „Natürlich hat meine Katze Gefühle!“. Wenn einer seine Katze oder seinen Hund schlachtet, wird dieser sicher als Tierquäler angeprangert. MAN DARF DOCH KEINEN HUND ESSEN!!!!!!!
Ein Schwein hat die gleichen Empfindungen wie ein Hund oder eine Katze. Es fühlt Schmerz, es braucht Zuneigung, es empfindet Freude und Leid und Angst. Wissenschaftlich belegt - von NICHT-VEGETARIERN - ist das Bewusstsein eines Schweins identisch dem eines dreijährigen Kindes. Das bedeutet die Wahrnehmung als „ICH“ ist vorhanden und ebenso die Fähigkeit, Schlüsse zu ziehen.
Weil das Schwein aber zur Kategorie „Nutztier“ gehört, wird ihm jede Lebensberechtigung und Empfindung abgesprochen. Die grausigsten Qualen vom Moment seiner Geburt bis zum Augenblick seines Todes werden ihm zugemutet - IST JA NUR EIN SCHWEIN.
Menschen, die Tiere lieben, schütteln entsetzt die Köpfe, wenn sie mitbekommen, wie 4-6 Wochen alte Hunde- oder Katzenwelpen von ihren Müttern getrennt und vermittelt werden. DIE BRAUCHEN DOCH NOCH IHRE MUTTER. DIE SIND DOCH NOCH VIIIIEEEL ZU KLEIN.
Wenn man ein Kälbchen gleich nach seiner Geburt in eine separate Box sperrt, es nicht ein einziges Mal die Chance bekommt, von seiner Mutter geleckt zu werden, an ihr zu säugen, es stattdessen entweder mit anderen Jungtieren oder in einer Isolierbox alleine steht und mit einer stark gesalzenen Lösung getränkt wird - da ruft keiner: DAS BRAUCHT DOCH SEINE MUTTER, ES IST DOCH NOCH VIEL ZU KLEIN.
Der Grund ist sicherlich nicht der, dass man Kühen Intelligenz und Emotionsfähigkeit abspricht, denn jeder, der mal dabei war, weiß, dass sowohl Kalb als auch Kuh die ersten Tage ununterbrochen nacheinander schreien. Deswegen kommen die Kälbchen ja auch oft in die Plastikboxen woanders hin, damit das Rufen nicht so lange dauert.
Es gibt noch Tausende von Beispielen dieser Art.
Was unterscheidet Schweine, Kühe, Gänse, Hühner, Truthähne „Wild“, Schafe etc. von Hund und Katz und Zwergkaninchen?
Alle fühlen Schmerz. Alle fühlen Angst, Freude, Trauer. Alle haben ein gewisses Maß an Intelligenz und Liebesfähigkeit.
Nur die Kategorie, in die das Tier eingeteilt wurde, macht die Grausamkeit, die man an einem Tier begeht, zu etwas, was in Ordnung ist, oder etwas, was Tierquälerei ist.
Aber ist es deswegen wirklich richtig? Ist es deswegen wirklich in Ordnung?
In Afrika ist es für die Menschen total in Ordnung, ihren Töchtern die Klitoris und Schamlippen abzuschneiden. Mütter führen ihre Töchter zu diesem grausigen Ritual wie sie von ihren Müttern gebracht wurden. Sie haben keinerlei Schuldgefühl, stellen dieses Ritual nicht in Frage. Es war schon immer so - sie kennen es ja nicht anders. Ist es deswegen richtig?
In vielen Ländern der Welt sind Frauen Menschen 2. Klasse. Sie zu steinigen, wenn sie vergewaltigt wurden, sie zu verbrennen, wenn ihr Mann gestorben ist, sie gleich nach der Geburt zu töten - all dies ist für die Menschen, die in dieser Kultur leben, ganz normal, ganz selbstverständlich. Ist es deswegen richtig?
Irgendwann einmal kam ein Mann und sagte: Juden sind Untermenschen. Und schwups, hat ein ganzes Volk mitgemacht. Jüdische Säuglinge wurden in die Luft geschleudert und abgeschossen. TONTAUBENSCHIESSEN auf andere Art. Die jüdischen Menschen waren plötzlich keine Menschen mehr und sie zu enteignen, zu berauben, zu foltern und umzubringen war plötzlich berechtigt. War das richtig?
Jede Kultur hat ihre Normen und Werte, die die meisten in dieser Kultur Lebenden annehmen und als richtig bezeichnen. Und vielleicht schütteln andere Kulturen darüber den Kopf, weil sie sehen, dass diese Normen und Werte nicht richtig sind und stattdessen Leid, Qual und Ungerechtigkeit produzieren.
Tatsache ist, kein Mensch hat das Recht, einem anderen Lebewesen Lebensrecht abzusprechen. Nur weil irgendeiner irgendwann einmal Kategorien aufgestellt hat, ist das noch lange nicht richtig.
Wir alle - jeder von uns - sind selbst verantwortlich für das, was wir tun. Wir können und sollten uns immer - egal worum es geht - fragen, ob das woran wir glauben, auch ethisch und moralisch richtig ist, oder ob wir es uns nur einfach machen und unsere Verantwortung abgeben, weil wir von diesem Unrecht profitieren.
Tatsächlich ist nicht ausgeschlossen, dass ein Fleischesser Tiere liebt, aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass ein Fleischesser nur bestimmte Tiere liebt und ganz klar Unterschiede macht.
Ich kann verstehen, dass Fleisch essende „Tierschützer“ sich angegriffen fühlen, wenn sie ihre Liebe zu Tieren oder gar ihr aktives Handel, um Tieren zu helfen, abgewertet bekommen, weil sie Tiere essen.
Das will ich hier nicht tun. Jeder, der einem Tier hilft, – egal, ob es ein Hund oder ein Katze ist, ob er im Tierheim mitarbeitet oder für Tiere spendet - tut diesem Tier etwas Gutes.
Aber trotzdem kann man nicht verleugnen oder beschönigen, dass dieser Tierschützer jedes Mal, wenn er in ein Stück Fleisch oder Wurst beißt oder in eine Lederjacke oder einen Pelzmantel schlüpft, verantwortlich ist für die unermessliche Grausamkeit, die ein empfindsames Lebewesen erdulden musste. Diesem Tier tut er nichts Gutes. Im Gegenteil.
Denn egal, wie weit entfernt das Schlachthaus ist, die Pelzfarm, nur wenn es Abnehmer gibt, wird das Massaker weitergehen.
Je mehr Menschen sagen: JEDES TIER VERDIENT MITGEFÜHL UND HAT EINE EXISTENZBERECHTIGUNG, JEDE GRAUSAUMKEIT AN FÜHLENDEN WESEN IST UNRECHT UND ICH WILL NICHT MEHR VERANTWORTLICH SEIN FÜR DAS LEID, DAS ANDEREN FÜHLENDEN WESEN ZUGEFÜGT WIRD, desto geringer wird die Nachfrage nach Lebensmitteln tierischen Ursprungs und desto erfolgloser die Industrie mit lebenden, fühlenden Wesen.
Ich kann nicht verstehen, wie man sagt, man liebt Tiere, wie man aufschreit und Petitionen unterzeichnet, die zur Beendigung von Walschlachten, Robbenschlachten, Tierversuchen dienen, wie man sich über Stierkämpfe, Schlittenhunderennen aufregt, die Asiaten verurteilt, weil sie Affenhirne, Hunde und Katzen essen, und selbst aber kleine Kälber isst, kleine Schweine, kleine Lämmer etc.
Ich kann wohl niemals begreifen, wie Menschen auf Tierkommunikationsseminare gehen, um zu lernen, mit Tieren zu kommunizieren, völlig überwältigt sind über ihre Erfahrung, mit ihrem „Rex“ oder ihrer „Susi“ sprechen zu können, erkennen, dass JEDES TIER in der Lage ist, mit ihnen zu kommunizieren, und dann in der Pause oder nach dem Seminar nach Hause gehen und sich ein Steak oder Schnitzel reinschieben. Ich bezweifle, dass das Tier - hätte es die Gelegenheit gehabt - gesagt hätte: „Ich finde es schön, dass ich seit Geburt gequält wurde und nun umgebracht werde, damit du mich essen kannst.“ Für mich wird dies immer absurd und unbegreiflich sein.
Zum Schluss noch 3 Anmerkungen:
Ich kenne viele Menschen, die von Geburt an vegetarisch leben - alle sind gesund. Es gibt keine Mangelerscheinungen. Sie gehen oder gingen aufs Gymnasium - d.h. das Hirn funktioniert auch ohne Fleisch prima - und sie sind weder blass noch gebrechlich. Und das obwohl – oder gerade weil – sie auf tierische Nahrungsmittel verzichten.
Obwohl ich Veganerin bin, tendiere ich eher zu Über- als Untergewicht. Und ich ernähre mich nicht nur von Gemüse. Mit Tofu, Soja Getreide und Gemüse kann ich sehr abwechslungsreich und vielfältig kochen. Ich kann alle tierischen Produkte mit pflanzlichen Produkten ersetzen. Ich zaubere ein veganes „Steak“ oder eine vegane „Schwarzwälder-Kirsch-Torte“, die jeder Fleischesser mit Begeisterung isst.
Und klar gibt es Lebewesen, die Fleisch essen. Raubtiere nennt man sie. Und klar, wir können Fleisch essen. Aber wir brauchen es nicht und wir können darauf verzichten und wenn wir die Wahl haben, uns so zu ernähren, dass wir dabei weder einem anderen Lebewesen noch uns selbst schaden - warum sollten wir das dann nicht tun?
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Dringend vorübergehend Unterstützung für eine Tierschützerin im Tierheim Foca/Türkei gesucht!
Welche(r) ausgebildete(r) Tierpfleger(in) hat Interesse und die Möglichkeit, Nilgün im Tierheim Foca für ein paar Wochen oder Monate bei ihrem unermüdlichen Einsatz für die Tiere zu unterstützen??
Nilgün betreut und versorgt z.Zt. alle Tiere allein, da ihr Mann, der sie sonst tatkräftig unterstützt, schwer erkrankt ist. Sie braucht händeringend HILFE!!!
Nähere Auskünfte dazu bitte erfragen bei:
Conny Krieger
conny@strassenhunde-beykoz.com
Tel.: 06421-690549
DANKESCHÖN
Barbara Bürki
05 September 2009 14:02 | GR - 84400 Paroikia, Paros
hilferuf, dringend mithilfe auf griechischer insel in kl. tierheim gesucht?
Ab sofort gesucht auf Kykladeninsel Paros, Griechenland, eine Frohnatur, die mit Freude in einer Hundeauffangstation mitarbeiten möchte, die an ein Privathaus angegliedert ist.
An und Abreise, bescheidene Unterkunft, vegetarische Verpflegung, Fahrzeug (Führerschein erforderlich) und wenn nötig ein kleines Taschengeld werden geboten. Mindestens 4 Std. Arbeitseinsatz an 6 Tagen die Woche werden erwartet, auf Wunsch kann jemand auch zusätzliche Stunden gegen Entgelt arbeiten (Malerabeiten etc.)
Mindestdauer des Einsatzes: 4 Wochen, eigene Tiere mitbringen geht leider nicht.
Bitte meldet euch umgehend per Mail (unbedingt Rückrufnummer angeben) oder telefonisch bei
Barbara Bürki
GR - 84400 Paroikia, Paros
Tel. +30 22840 91581 (Festnetz) und +30 6976322076 (Mobil)