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Freitag, 12. Mrz 2010

«Fleisch kommt mir nicht auf den Teller»

giles tschudi

Fleisch sei kein Nahrungsmittel für Menschen, findet Schauspieler Gilles Tschudi. Vor 25 Jahren hat der Lacto-Vegetarier das letzte Mal Fleischgegessen. Gilles Tschudi ist gerne «der Böse». Die Rolle des Michael Frick in «Lüthi und Blanc» hat er mit fiesen Eigenschaften ausgestattet. Die dunklen Figuren scheinen dem Schauspieler auf den Leib geschrieben. Im wahren Leben zeigt der Vegetarier Herz und Feinsinnigkeit: «Das Fleisch von Tieren kommt nicht auf meinen Teller.»  Erst vor wenigen Tagen ist er von Dreharbeiten für den neuen Kinofilm «Baba's Trial» aus Malawi zurückgekehrt. «Für meine afrikanischen Gastgeber gehört Fleisch auch nicht zum Alltag. Ich habe überhaupt sehr selten Probleme mit meiner vegetarischen Kost. Nur in Kroatien wurde es manchmal schwierig, weil dort Fleisch zu einer guten, gehaltvollen Ernährung gehört.»

Seit 25 Jahren kommt der Schauspieler ohne Fleisch oder Fisch aus. Jeden Tag startet er mit 0,7 Litern dieses «Zaubertranks»: ein Kilogramm Rüebli, zwei Äpfel, eine Zitrone (auch mal mit Schale) sowie ein grosses Stück frischer Ingwer plus ein Schuss Rapsöl, alles möglichst in Bio-Qualität und aus der Schweiz, in der Saftpresse gut durchgemixt und frisch zubereitet. Gilles Tschudi kann sich nichts Besseres vorstellen. Später folgt dann vielleicht noch eine feine Pasta. Oder ein Salat aus frischen Kräutern und Gewürzen pur. «Bei mir gibt es zum Beispiel regelmässig frischen Ko-riander. Dieser leitet teilweise Schwermetalle aus dem Körper.»

Gilles Tschudi ist in einer ernährungs- und gesundheitsbewussten Familie aufgewachsen, Fleisch gehörte trotzdem auf den Teller.

Die Entscheidung, nie mehr Fleisch zu essen, kam für ihn selbst überraschend. Eine einschneidende Fastenerfahrung ging dieser radikalen Ernährungsumstellung voraus. «Ich habe vier Wochen fast nichts gegessen, davon zwei Wochen nur Wasser und Kräutertee zu mir genommen, meine Sinne waren sehr empfindlich», sagt der 50-jährige Schauspieler. Nach dieser Fastenkur war er bei einem Freund zum Abendessen eingeladen. Dabei wurde ihm unter anderem Fleisch offeriert. «Ich spürte, wie sich mein Körper gegen das Feisch wehrte. Es war mir, als sei ich ein Kannibale, wenn ich Fleisch esse.» Fleisch hatte für Gilles Tschudi etwas Menschliches, Fleisch zu essen etwas Animalisches bekommen.

Um seine eigenen Empfindungen besser zu verstehen, hat sich Tschudi Literatur zum Thema gesucht. Während seiner Lektüre kommt er unter anderem zu dem Schluss, «dass man die Wesenheit des Tieres mitisst, das heisst seine Energie, Empfindungen». Mit dem Verzehr von Fleisch nehme man auch den emotionalen Moment des Todes des Tieres in sich auf. «Der Fleischesser nimmt die Angsthormone des Tieres, die dieses im Moment des Schlachtens entwickelt, durch den Verzehr mit auf.» Pflanzen hätten zwar - ähnlich wie Tiere - «Vitalkräfte,» aber im Gegensatz zu diesen keine «Emotionalkräfte».

Religiöse Beweggründe oder ethische Überlegungen spielten für Gilles Tschudi erst an zweiter oder dritter Stelle eine Rolle. «Für mich war es nie ein Kopfentscheid. Auch kein philosophi-scher. Sondern ausschliesslich eine physi-sche Reaktion.»

Missionieren möchte er mit seinen Empfindungen nicht.

Die vegetarische Kost schmeckt ihm unterdessen aber so sehr, dass ersich auch vorstellen könnte, ganz auf tierische Produkte zu verzichten. «Vielleicht werde ich eines Tages noch ein Veganer. Ich fühle mich gut. Bis auf die Malariatabletten ...» sagt er mit einem Schmunzeln.

Zur Person Gilles Tschudi:
 
Gilles Tschudi (1957) wuchs in Basel auf. Mit17 Jahren brach er die Schule kurz vor derMatura ab, um eineSchauspielschule zubesuchen. Er spieltsowohl in französischer wie in deutscher Sprache.Dem Publikum ist er unter anderem als Michael Frick («Lüthi und Blanc») und als Marcel Ospel («Grounding») vertraut. Im neuen Kinofilm «Max & Co.» (Regie: Gebrüder Guillaume) ist er die Stimme des bösen Rodolfo. Im Sommer starten «Baba's Trial» (Regie Wolfgang Panzer, «Broken Silence») und «Tandoori Love» von Oliver Paulus in den Kinos. Im Rahmen der Klosterfestspiele Wettingen wird er den Mephisto in Goethes Faust (Inszenierung: JeanGrädel) spielen. Tschudi lebt in Zürich und im Jura, unterrichtet an derZürcher Hochschule der Künste und ist Präsident des Schweizer Berufsverbands für Schauspieler (SSFV). Er ist geschieden und hat drei Söhne. 

http://www.gillestschudi.com


Aktualisiert ( Montag, den 21. Dezember 2009 um 07:55 Uhr )  

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Tier des Monats

Luchs

In vielen weidewirtschaftlich oder nomadisch geprägten Kulturen galt und gilt die Kuh als Statussymbol und Gradmesser des Vermögens; eine Schlachtung käme einer Vernichtung desselben gleich.

Schon seit alten Zeiten ist das Rind Lieferant von Nahrung, Kleidung, sogar Behausung, Zugtier und Energiespender. Die Welt der Tiere war mit dem menschlichen Leben aufs engste verknüpft.

Lebendige Spuren von Rinderkult finden sich auch im deutschsprachigen Raum sowohl in Süddeutschland als auch in Österreich wie etwa der Almabtrieb im Herbst und der besonders geschmückte Pfingstochse. In Bayern wurde eine 6000 Jahre alte Stierplastik gefunden, deren Rücken einen Kelch formt. Vermutlich seit der Hallstattzeit galt der Stier als heiliges Tier, wie unzählige Spuren belegen. Die Salzburger wurden im Mittelalter bis in die frühe Neuzeit 'Stierwascher' genannt, noch heute einfach: 'Salzburger Stiere'.

In den hinduistischen Religionen ist der Schutz der Kuh bis in die heutige Zeit ein wichtiges Element. Für die meisten Hindus ist die Kuh unantastbar. Selbst jenen, denen sie nicht ‚heilig‘, sondern lediglich ein wichtiges Symbol ist, hat sie doch einen besonderen Stellenwert und das Töten von Kühen ist für die meisten undenkbar. Für traditionelle Hindus wäre dies ein besonders verunreinigendes Vergehen; und sind auch nicht alle Vegetarier, so ist es für die meisten ausgeschlossen, Rindfleisch zu essen. In der Geschichte war der Kuhschutz so wichtig, dass islamische Eroberer ihren Heeren oft Kühe vorantrieben, wodurch Hindus sie nicht angreifen konnten.

Auch im frühen Alten Ägypten genoss die Kuh religiöse Hochschätzung. Der Himmel wurde als große nahrungsspendende Kuh angesehen, die mit vier Beinen auf der Erde stand. Video: Glückliche Kühe

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Jagd Kritik

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Schweizer STS

Oftmals beobachten wir mit grossem Erstaunen die Tätigkeiten des Schweizerischen Tierschutzes, kurz STS genannt. Die Aussagen, welche von diesem Verein kommen, sorgten in der Vergangenheit zum Teil für grosse Empörung unter den authentischen Tierschützern und Tierrechtlern. Kürzlich sagte der Mediensprecher vom STS Mark Rissi zum Beispiel: "dass man konsequent Fleisch kauft..." und "andere Ideen bringen den Tierschutz nicht voran und sind kontraproduktiv" gegenüber dem Bundeshausredakteur Simon Fischer, von der Zeitung die Südostschweiz. Und vor ein paar Tagen gegenüber dem Tagesanzeiger: "Wenn es tatsächlich Schächtfleisch wäre, das Coop da verkauft, wären wir schon lange Sturm gelaufen", erklärte STS-Geschäftsführer Hansueli Huber, und dies obwohl Coop den Tatbeweis bis heute nicht erbracht hat. Im Gegenteil, es gibt Indizien, dass es doch Halal-Schächtfleisch ist, welches Coop neu ins Sortiment, von der Firma Baktat aus Deutschland, aufgenommen hat. Herr Huber weiter: "Gegen den Verkauf der Halal-Würste haben wir überhaupt nichts einzuwenden. Schliesslich würde in der Schweiz schon heute in Schlachthöfen halal-konformes Fleisch produziert." Aktuell wird die Junkfoodkette Mc Donalds und die Schweizer Gastronomie vom STS "bearbeitet", weil die Fleischbeschaffung nach Ansicht des STS ungenügend ist. Der STS möchte, dass mehr Tiermorde in der Schweiz verübt werden, gekoppelt mit einer "tierfreundlicheren Beschaffungspolitik"!

 

Fleisch

Im Blick.ch vom 13.8.2009 behauptet Proviande-Chef Heinrich Bucher: "Fleisch sei ganz klar als Grundnahrungsmittel zu erkennen". Es ist aber wohl eher so: Fleisch ist heute ein Genussmittel und für den Großteil der aktuellen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Osteoporose, Fettleibigkeit, Schlaganfälle, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Demenz usw. mitverantwortlich! Es schädigt das Erbgut und die DNA. Heterozyklische aromatische Amine sind krebserregende und das Erbgut schädigende Verbindungen. Sie entstehen beim Erhitzen von Fleisch, Fleischextrakt und Fisch unter anderem aus Kreatin, einem natürlichen Muskelbestandteil. Die Leber im Organismus der Menschen ist z.B. nicht ausgerüstet, um die Harnsäure im Magen zu verarbeiten während der Verdauung von Fleisch, was zu Rheuma, Arthrose, Gicht, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, usw. führen kann. Ausführliche Studien gibt es hier. Alle Fleischfresser in der Natur haben einen sehr kurzen Darm, weil Fleisch sehr schnell verdirbt, toxisch wird. So können sie es schnell wieder ausscheiden.

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Die Nahrung für unsere Gartenvögel wird im Winter knapp. Deshalb möchte so mancher Tierfreund die Vögel gerne füttern. Das kann den Tieren tatsächlich helfen, aber nur wenn es richtig gemacht wird.

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Die erlesensten Gerichte der vegetarischen Küche Indiens - Govinda / Mare-Versand ISBN-10: 0-89213-087-3

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"Diese Welt wird nicht von jenen in erster Linie bedroht, die Unheil anrichten, sondern von den Zahlreichen, die stumm dabei zusehen/ mitmachen. "
Dr. Sonja Buholzer

Humor

Zwei Jäger gehen durch den Wald, als einer von ihnen plötzlich zusammenbricht. Er scheint nicht zu atmen, seine Augen sind glasig. Der andere Jäger greift zu seinem Mobiltelefon und betätigt den Notruf. "Ich glaube mein Freund ist tot. Was soll ich tun?", fragt er in Panik. "Ganz ruhig", bekommt er zur Antwort. "Überzeugen sie sich zunächst ob er wirklich tot ist." Stille, dann ist ein Schuss zu hören. Der Jäger fragt: "Gut, und was jetzt?"

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