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Samstag, 13. Mrz 2010

Bremen propagiert “Veggiday”

Vegetarierin

In Bre­men soll der Don­ners­tag zum “Veg­gi­day” wer­den. In Kan­ti­nen und Restau­rants soll an die­sem Tag auf Fleisch ver­zich­tet wer­den, sagt der Bürgermeister.

Ein­mal in der Woche ein gutes Werk tun — der “Veg­gi­day” macht es mög­lich: Auf Fleisch ver­zich­ten tut der Gesund­heit gut, es hilft auch der Kli­ma­bi­lanz. Ein Teil der Herz-Kreislauferkrankungen könnte ver­mie­den wer­den, ein Fünf­tel der Treib­haus­gas­emis­sio­nen geht aufs Konto der Viehzucht.

Und so gibt es in Bre­men eine breit getra­gene Initia­tive, die die Gesund­heits­muf­fel davon über­zeu­gen will, dass wenigs­tens der Umwelt zu Liebe ein­mal in der Woche gesunde Nah­rung in den Topf soll. Wenn 550.000 Bre­me­rIn­nen nur 52 Tage im Jahr vege­ta­risch essen wür­den, erspar­ten sie der Atmo­sphäre die CO2–Belas­tung von 40.000 Autos pro Jahr.

Von Chris­tiane Schwalbe, einer ehe­ma­li­gen Radio-Bremen-Redakteurin, geht die Initia­tive aus, sie mobi­li­sierte die “Bre­mer Bür­ger­stif­tung”. Stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der die­ser Stif­tung des guten Wil­lens ist Chris­toph Hop­pen­sack, lang­jäh­ri­ger Sozi­al­staats­rat in der Stadt. Er ver­fügt über die erfor­der­li­chen Con­nec­tions und seit­dem er in Pen­sion ist, ver­sucht er nicht mehr “von oben”, also über staat­li­che Sozi­al­po­li­tik, die Gesell­schaft gerech­ter zu machen, son­dern radi­kal von unten: Die Bür­ger­stif­tung för­dert bür­ger­schaft­li­ches Engagement.

Wir wer­fen einen Stein ins Was­ser und hof­fen, dass er viele Kreise zieht und das Bewusst­sein schärft für das, was wir täg­lich auf dem Tel­ler haben”, sagte Hop­pen­sack. Er gewann den Bre­mer Bür­ger­meis­ter Jens Böhrn­sen für die Idee, die Bre­mer Heim­stif­tung — der größte Trä­ger von Alten­hei­men — ist dabei, die AOK und der staat­li­che Kita-Betrieb. Ein ers­ter gas­tro­no­mi­scher Betrieb hat sich der Bewe­gung ange­schlos­sen — der feine Ita­lie­ner “La Villa”.

Ein­mal in der Woche auf Fleisch ver­zich­ten, das geht vor allem gegen die Kühe. Die pro­du­zie­ren bei der Ver­dau­ung erheb­li­che Men­gen Methan, das wie­derum ist für den Treib­haus­ef­fekt über 20 mal so wirk­sam wie CO2. Ins­be­son­dere die Euro­päer soll­ten abspe­cken: Jedes Exem­plar die­ser Spe­zies isst im Durch­schnitt 90 Kilo Fleisch im Jahr, ein Inder nur fünf Kilo.

Die Bre­mer wol­len den Veg­gi­day in Deutsch­land popu­lär machen, aber sie haben ihn nicht erfun­den. “Less meat — less heat”, das war der Slo­gan von Sir Paul McCart­ney, dem Ex-Beatle und pro­mi­nen­ten Vege­ta­rier Groß­bri­tan­ni­ens, als er am 3. Dezem­ber vor der Euro­päi­schen Kom­mis­sion in Brüs­sel reden durfte. Die EU arbei­tet an einer Vor­schrift, nach der die CO2–Bilanz jedes Lebens­mit­tels auf­ge­druckt wer­den soll.

Vor­bild für Bre­men ist die bel­gi­sche Stadt Gent. Auf die war auch die Bre­mer Initia­to­rin Chris­tian Schwalbe im Inter­net gesto­ßen. In Gent gibt es seit Mai 2009 einen “Veg­gie­Dag”. In Gent sind inzwi­schen sogar 100 Restau­rants dabei. Aller­dings auch “nicht rigo­ris­tisch”, wie Hop­pen­sack sagt: Sie bie­ten ein vege­ta­ri­sches Menu an und bewer­ben es mit dem Hin­weis auf “Veg­gi­day”. Auch die Alten­heime und Kitas wer­den nicht rigo­ris­tisch don­ners­tags alles Fleisch ver­ban­nen, son­dern nur etwas Vege­ta­ri­sches anbie­ten. Chris­tiane Schwalbe will jeden Mitt­woch auf der Inter­net­seite (www.veggiday.de) ein vege­ta­ri­sches Rezept empfehlen.

Gele­sen bei: taz

 

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Tier des Monats

Luchs

In vielen weidewirtschaftlich oder nomadisch geprägten Kulturen galt und gilt die Kuh als Statussymbol und Gradmesser des Vermögens; eine Schlachtung käme einer Vernichtung desselben gleich.

Schon seit alten Zeiten ist das Rind Lieferant von Nahrung, Kleidung, sogar Behausung, Zugtier und Energiespender. Die Welt der Tiere war mit dem menschlichen Leben aufs engste verknüpft.

Lebendige Spuren von Rinderkult finden sich auch im deutschsprachigen Raum sowohl in Süddeutschland als auch in Österreich wie etwa der Almabtrieb im Herbst und der besonders geschmückte Pfingstochse. In Bayern wurde eine 6000 Jahre alte Stierplastik gefunden, deren Rücken einen Kelch formt. Vermutlich seit der Hallstattzeit galt der Stier als heiliges Tier, wie unzählige Spuren belegen. Die Salzburger wurden im Mittelalter bis in die frühe Neuzeit 'Stierwascher' genannt, noch heute einfach: 'Salzburger Stiere'.

In den hinduistischen Religionen ist der Schutz der Kuh bis in die heutige Zeit ein wichtiges Element. Für die meisten Hindus ist die Kuh unantastbar. Selbst jenen, denen sie nicht ‚heilig‘, sondern lediglich ein wichtiges Symbol ist, hat sie doch einen besonderen Stellenwert und das Töten von Kühen ist für die meisten undenkbar. Für traditionelle Hindus wäre dies ein besonders verunreinigendes Vergehen; und sind auch nicht alle Vegetarier, so ist es für die meisten ausgeschlossen, Rindfleisch zu essen. In der Geschichte war der Kuhschutz so wichtig, dass islamische Eroberer ihren Heeren oft Kühe vorantrieben, wodurch Hindus sie nicht angreifen konnten.

Auch im frühen Alten Ägypten genoss die Kuh religiöse Hochschätzung. Der Himmel wurde als große nahrungsspendende Kuh angesehen, die mit vier Beinen auf der Erde stand. Video: Glückliche Kühe

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Jagd Kritik

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Jäger

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Schweizer STS

Oftmals beobachten wir mit grossem Erstaunen die Tätigkeiten des Schweizerischen Tierschutzes, kurz STS genannt. Die Aussagen, welche von diesem Verein kommen, sorgten in der Vergangenheit zum Teil für grosse Empörung unter den authentischen Tierschützern und Tierrechtlern. Kürzlich sagte der Mediensprecher vom STS Mark Rissi zum Beispiel: "dass man konsequent Fleisch kauft..." und "andere Ideen bringen den Tierschutz nicht voran und sind kontraproduktiv" gegenüber dem Bundeshausredakteur Simon Fischer, von der Zeitung die Südostschweiz. Und vor ein paar Tagen gegenüber dem Tagesanzeiger: "Wenn es tatsächlich Schächtfleisch wäre, das Coop da verkauft, wären wir schon lange Sturm gelaufen", erklärte STS-Geschäftsführer Hansueli Huber, und dies obwohl Coop den Tatbeweis bis heute nicht erbracht hat. Im Gegenteil, es gibt Indizien, dass es doch Halal-Schächtfleisch ist, welches Coop neu ins Sortiment, von der Firma Baktat aus Deutschland, aufgenommen hat. Herr Huber weiter: "Gegen den Verkauf der Halal-Würste haben wir überhaupt nichts einzuwenden. Schliesslich würde in der Schweiz schon heute in Schlachthöfen halal-konformes Fleisch produziert." Aktuell wird die Junkfoodkette Mc Donalds und die Schweizer Gastronomie vom STS "bearbeitet", weil die Fleischbeschaffung nach Ansicht des STS ungenügend ist. Der STS möchte, dass mehr Tiermorde in der Schweiz verübt werden, gekoppelt mit einer "tierfreundlicheren Beschaffungspolitik"!

 

Fleisch

Im Blick.ch vom 13.8.2009 behauptet Proviande-Chef Heinrich Bucher: "Fleisch sei ganz klar als Grundnahrungsmittel zu erkennen". Es ist aber wohl eher so: Fleisch ist heute ein Genussmittel und für den Großteil der aktuellen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Osteoporose, Fettleibigkeit, Schlaganfälle, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Demenz usw. mitverantwortlich! Es schädigt das Erbgut und die DNA. Heterozyklische aromatische Amine sind krebserregende und das Erbgut schädigende Verbindungen. Sie entstehen beim Erhitzen von Fleisch, Fleischextrakt und Fisch unter anderem aus Kreatin, einem natürlichen Muskelbestandteil. Die Leber im Organismus der Menschen ist z.B. nicht ausgerüstet, um die Harnsäure im Magen zu verarbeiten während der Verdauung von Fleisch, was zu Rheuma, Arthrose, Gicht, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, usw. führen kann. Ausführliche Studien gibt es hier. Alle Fleischfresser in der Natur haben einen sehr kurzen Darm, weil Fleisch sehr schnell verdirbt, toxisch wird. So können sie es schnell wieder ausscheiden.

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So füttern Sie im Winter die Vögel richtig

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Die Nahrung für unsere Gartenvögel wird im Winter knapp. Deshalb möchte so mancher Tierfreund die Vögel gerne füttern. Das kann den Tieren tatsächlich helfen, aber nur wenn es richtig gemacht wird.

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Die erlesensten Gerichte der vegetarischen Küche Indiens - Govinda / Mare-Versand ISBN-10: 0-89213-087-3

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"Diese Welt wird nicht von jenen in erster Linie bedroht, die Unheil anrichten, sondern von den Zahlreichen, die stumm dabei zusehen/ mitmachen. "
Dr. Sonja Buholzer

Humor

Zwei Jäger gehen durch den Wald, als einer von ihnen plötzlich zusammenbricht. Er scheint nicht zu atmen, seine Augen sind glasig. Der andere Jäger greift zu seinem Mobiltelefon und betätigt den Notruf. "Ich glaube mein Freund ist tot. Was soll ich tun?", fragt er in Panik. "Ganz ruhig", bekommt er zur Antwort. "Überzeugen sie sich zunächst ob er wirklich tot ist." Stille, dann ist ein Schuss zu hören. Der Jäger fragt: "Gut, und was jetzt?"

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