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Freitag, 12. Mrz 2010

Kluge Menschen essen weniger Fleisch

Gemüse

Je intelligenter ein Kind, umso wahrscheinlicher ernährt es sich später vegetarisch. Das haben Wissenschaftler herausgefunden. Sie führen den Effekt auf den gesünderen Lebensstil von gebildeteren Menschen zurück.

Fleisch essen ist dumm - so würden es wohl militante Vegetarier formulieren. Wenn sie von einer neuen Studie aus Großbritannien hören, dürften sie sich bestätigt fühlen. Sie könnten daraus sogar vorschnell folgern, dass nur Dumme Fleisch essen. Dann hätten sie die Ergebnisse der Untersuchung mit 8179 Teilnehmern jedoch überinterpretiert.

Wissenschaftler der University of Southampton hatten in ihrer Studie 4222 Frauen und 3948 Männer im Alter von 30 Jahren nach ihren Ernährungsgewohnheiten befragt, deren Intelligenzquotient bestimmt worden war, als sie zehn Jahre alt waren. 366, das entspricht 4,5 Prozent, bekannten sich zur vegetarischen Ernährung, wobei 123 davon jedoch zugleich einräumten auch Fisch und weißes Fleisch wie Huhn zu essen.

Den Zusammenhang mit der Intelligenz hatten die Forscher schnell ermittelt: Je höher der IQ im Kindesalter, umso größer sei die Wahrscheinlichkeit, als Erwachsener Vegetarier zu sein, schreiben Catharine Gale und ihre Kollegen im Fachblatt "British Medical Journal". Diese Erkenntnis stimme mit früheren Studien überein, in denen ein Zusammenhang von IQ und gesünderer Lebensweise nachgewiesen worden war.

Vegetarier seien vor allem weiblich, gehörten höheren sozialen Schichten an und hätten eine bessere Ausbildung. Sie seien meist Akademiker. Ein Unterschied im IQ um 15 Prozent erhöhe die Wahrscheinlichkeit, Vegetarier zu sein, um 38 Prozent. Selbst wenn Faktoren wie soziale Herkunft und Bildung statistisch bereinigt würden, verschwinde der Zusammenhang zwischen Intelligenz und Ernährung nicht, erklärten die Forscher.

Es gebe viele Beweise dafür, dass vegetarische Ernährung das Risiko von Herzkrankheiten senke, sagte Gale. Wer kein Fleisch esse, habe tendenziell einen niedrigeren Blutdruck und einen geringeren Cholesterinspiegel. Das Ergebnis der neuen Studie könne auch erklären, warum höhere IQ-Werte mit einem verringerten Risiko von Herzerkrankungen korrelierten, schreiben die Forscher. Man könne auch schlussfolgern, dass der Lebensstil je nach IQ variiere, was auch Auswirkungen auf die Gesundheit habe.

Für Fleischesser, die fürchten als Kinder nicht besonders schlau gewesen zu sein, haben die Wissenschaftler eine beruhigende Nachricht: Zumindest bei der Höhe des Einkommens gibt es keine Unterschiede zu Vegetariern.

Aktualisiert ( Montag, den 21. Dezember 2009 um 08:01 Uhr )  

Kommentare  

 
#1 Renato 2009-12-22 14:10
Schon in einer Studie von 2007 konnte man dies fest stellen:

Kluge Kinder werden Vegetarier www.vegetarismus.ch/.../IQ.htm
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In vielen weidewirtschaftlich oder nomadisch geprägten Kulturen galt und gilt die Kuh als Statussymbol und Gradmesser des Vermögens; eine Schlachtung käme einer Vernichtung desselben gleich.

Schon seit alten Zeiten ist das Rind Lieferant von Nahrung, Kleidung, sogar Behausung, Zugtier und Energiespender. Die Welt der Tiere war mit dem menschlichen Leben aufs engste verknüpft.

Lebendige Spuren von Rinderkult finden sich auch im deutschsprachigen Raum sowohl in Süddeutschland als auch in Österreich wie etwa der Almabtrieb im Herbst und der besonders geschmückte Pfingstochse. In Bayern wurde eine 6000 Jahre alte Stierplastik gefunden, deren Rücken einen Kelch formt. Vermutlich seit der Hallstattzeit galt der Stier als heiliges Tier, wie unzählige Spuren belegen. Die Salzburger wurden im Mittelalter bis in die frühe Neuzeit 'Stierwascher' genannt, noch heute einfach: 'Salzburger Stiere'.

In den hinduistischen Religionen ist der Schutz der Kuh bis in die heutige Zeit ein wichtiges Element. Für die meisten Hindus ist die Kuh unantastbar. Selbst jenen, denen sie nicht ‚heilig‘, sondern lediglich ein wichtiges Symbol ist, hat sie doch einen besonderen Stellenwert und das Töten von Kühen ist für die meisten undenkbar. Für traditionelle Hindus wäre dies ein besonders verunreinigendes Vergehen; und sind auch nicht alle Vegetarier, so ist es für die meisten ausgeschlossen, Rindfleisch zu essen. In der Geschichte war der Kuhschutz so wichtig, dass islamische Eroberer ihren Heeren oft Kühe vorantrieben, wodurch Hindus sie nicht angreifen konnten.

Auch im frühen Alten Ägypten genoss die Kuh religiöse Hochschätzung. Der Himmel wurde als große nahrungsspendende Kuh angesehen, die mit vier Beinen auf der Erde stand. Video: Glückliche Kühe

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Schweizer STS

Oftmals beobachten wir mit grossem Erstaunen die Tätigkeiten des Schweizerischen Tierschutzes, kurz STS genannt. Die Aussagen, welche von diesem Verein kommen, sorgten in der Vergangenheit zum Teil für grosse Empörung unter den authentischen Tierschützern und Tierrechtlern. Kürzlich sagte der Mediensprecher vom STS Mark Rissi zum Beispiel: "dass man konsequent Fleisch kauft..." und "andere Ideen bringen den Tierschutz nicht voran und sind kontraproduktiv" gegenüber dem Bundeshausredakteur Simon Fischer, von der Zeitung die Südostschweiz. Und vor ein paar Tagen gegenüber dem Tagesanzeiger: "Wenn es tatsächlich Schächtfleisch wäre, das Coop da verkauft, wären wir schon lange Sturm gelaufen", erklärte STS-Geschäftsführer Hansueli Huber, und dies obwohl Coop den Tatbeweis bis heute nicht erbracht hat. Im Gegenteil, es gibt Indizien, dass es doch Halal-Schächtfleisch ist, welches Coop neu ins Sortiment, von der Firma Baktat aus Deutschland, aufgenommen hat. Herr Huber weiter: "Gegen den Verkauf der Halal-Würste haben wir überhaupt nichts einzuwenden. Schliesslich würde in der Schweiz schon heute in Schlachthöfen halal-konformes Fleisch produziert." Aktuell wird die Junkfoodkette Mc Donalds und die Schweizer Gastronomie vom STS "bearbeitet", weil die Fleischbeschaffung nach Ansicht des STS ungenügend ist. Der STS möchte, dass mehr Tiermorde in der Schweiz verübt werden, gekoppelt mit einer "tierfreundlicheren Beschaffungspolitik"!

 

Fleisch

Im Blick.ch vom 13.8.2009 behauptet Proviande-Chef Heinrich Bucher: "Fleisch sei ganz klar als Grundnahrungsmittel zu erkennen". Es ist aber wohl eher so: Fleisch ist heute ein Genussmittel und für den Großteil der aktuellen Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Osteoporose, Fettleibigkeit, Schlaganfälle, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Demenz usw. mitverantwortlich! Es schädigt das Erbgut und die DNA. Heterozyklische aromatische Amine sind krebserregende und das Erbgut schädigende Verbindungen. Sie entstehen beim Erhitzen von Fleisch, Fleischextrakt und Fisch unter anderem aus Kreatin, einem natürlichen Muskelbestandteil. Die Leber im Organismus der Menschen ist z.B. nicht ausgerüstet, um die Harnsäure im Magen zu verarbeiten während der Verdauung von Fleisch, was zu Rheuma, Arthrose, Gicht, Leberkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, usw. führen kann. Ausführliche Studien gibt es hier. Alle Fleischfresser in der Natur haben einen sehr kurzen Darm, weil Fleisch sehr schnell verdirbt, toxisch wird. So können sie es schnell wieder ausscheiden.

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Die Nahrung für unsere Gartenvögel wird im Winter knapp. Deshalb möchte so mancher Tierfreund die Vögel gerne füttern. Das kann den Tieren tatsächlich helfen, aber nur wenn es richtig gemacht wird.

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Die erlesensten Gerichte der vegetarischen Küche Indiens - Govinda / Mare-Versand ISBN-10: 0-89213-087-3

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"Diese Welt wird nicht von jenen in erster Linie bedroht, die Unheil anrichten, sondern von den Zahlreichen, die stumm dabei zusehen/ mitmachen. "
Dr. Sonja Buholzer

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Zwei Jäger gehen durch den Wald, als einer von ihnen plötzlich zusammenbricht. Er scheint nicht zu atmen, seine Augen sind glasig. Der andere Jäger greift zu seinem Mobiltelefon und betätigt den Notruf. "Ich glaube mein Freund ist tot. Was soll ich tun?", fragt er in Panik. "Ganz ruhig", bekommt er zur Antwort. "Überzeugen sie sich zunächst ob er wirklich tot ist." Stille, dann ist ein Schuss zu hören. Der Jäger fragt: "Gut, und was jetzt?"

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