Undercover Aufnahmen von Tierquälern sind Service Public

sikatehtaat2011-98Finnische Tierrechts-Aktivisten wurden in fast allen Anklagepunkten eines dortigen Gerichtes freigesprochen.

Diese hatten heimlich Filmaufnahmen von Schweinezuchtfabriken gemacht, wo kranke, verletzte und sterbende Tiere zu sehen waren.

Das Gericht in Salo begründete seine Entscheidung damit, dass es im öffentlichen Interesse liegt, die brutalen Methoden der Schweinezüchter an den Pranger zu stellen und eine breite Debatte zu eröffnen.

Aus der Sicht des Gerichtes muss die Freiheit der Meinungsäusserung in Betracht gezogen werden, auch wenn die Schweinezüchter in einem negativen Licht dargestellt werden. Diese haben 150'000 Euro an Schadenersatzforderungen gestellt, nachdem die Videos auf der Website der Tierrechtler publik wurden, welche das Gericht ablehnte.