IWC bewilligt Grönland eine viel zu hohe Walfangquote
Kategorie: Politik

IWC bewilligt Grönland eine viel zu hohe Walfangquote

Mit großer Enttäuschung reagiert Pro Wildlife auf die heutige Entscheidung der Internationalen Walfangkommission, Grönland den Fang von jährlich 178 Zwergwalen, 19 Finnwalen, 10 Buckelwalen und zwei Grönlandwalen zu genehmigen.

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Gegen den illegalen Vogelmord: Neuer TV-Spot mit Hannes Jaenicke

Statt in heimischen Gärten fröhlich zu singen, erleiden Millionen Singvögel einen qualvollen Tod.

Auf ihrem Rückflug aus den afrikanischen Winterquartieren werden sie in südlichen Ländern wie jedes Jahr in zigtausende Fallen gelockt und sterben jämmerlich an Leimruten und in Fangnetzen. Als Delikatesse landen auch streng geschützte Vogelarten illegal auf den ellern von Feinschmeckerlokalen oder auf dem Buffet geschlossener Gesellschaften. Der Schauspieler Hannes Jaenicke unterstützt als aktiver Umweltschützer den Kampf gegen den Vogelmord und spielt erneut die Hauptrolle in dem neuen TV-Spot der Stiftung Pro Artenvielfalt. Die Organisation engagiert sich seit Jahren mit der Kampagne “STOP dem Vogelmord“ und in Vogelschutzcamps gegen den massenhaften Singvogelfang und die illegalen Machenschaften.

Es ist bereits der zweite Kampagnen-TV-Spot der Stiftung mit dem beliebten Schauspieler. In dem neuen 60-Sekunden-Film, den es in deutscher und englischer Sprache geben wird, sehen die Zuschauer eine Familie bei einer Urlaubswanderung auf Zypern. Der Vater, Hannes Jaenicke, und die drei Kinder entdecken ein singendes Rotkehlchen und kurz danach Leimruten mit toten Vögeln. Allein auf Zypern werden jedes Jahr rund 1,2 Millionen Zugvögel illegal getötet. “Jede siebte Vogelart ist bei uns vom Aussterben bedroht, die Tendenz ist steigend“, betont Hannes Jaenicke.

Kriminelle Fänger locken Singvögel an

Öffentlichkeitswirksame Aufklärung ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der Vogelschutz-Kampagne. Entlang der Vogelzugwege in Südeuropa, vor allem auf Zypern, Malta, Sardinien und in Norditalien, bauen gut organisierte Vogelfänger hunderttausende streng verbotene Leimruten, Fangnetze, elektronische Lockgeräte und Schlingfallen auf, um damit Singvögel zu fangen. Diese Methoden sind nach EU-Recht zwar seit mehr als 30 Jahren verboten, doch die kriminellen Vogelfänger werden nicht konsequent genug verfolgt. Die Vögel – unter anderem Pirole, Bienenfresser, Nachtigallen, Rotschwänzchen und Mönchsgrasmücken – gelten als Delikatesse, ihr Fang und der illegale Verkauf sind ein hochprofitables Geschäft.

Gemeinsam gegen Wilderer

Die Stiftung Pro Artenvielfalt arbeitet eng mit anderen Vogelschutzorganisationen wie dem Komitee gegen den Vogelmord, Friends of the Earth Cyprus sowie BirdLife Malta zusammen. Die ehrenamtlichen Vogelschützer treffen sich in internationalen Vogelschutzcamps im Frühjahr und im Herbst an den “Hot Spots“ des Vogelzugs, um die Vogelfangregionen systematisch nach Fallen abzusuchen, gefangene Vögel zu befreien, die Fangplätze zu dokumentieren und an die Polizeistellen zu melden. Die Arbeit der Vogelschützer ist gefährlich, denn die Vogelfänger wollen sich ihr lukratives Geschäft nicht verderben lassen. Doch die aktive Zusammenarbeit der Vogelschützer mit der Polizei im gemeinsamen Einsatz gegen die Wilderer kommt allmählich voran.

Weitere Informationen zum Thema Vogelmord und zur Projektarbeit der Stiftung Pro Artenvielfalt sowie den Vogelschutzcamps finden Sie unter www.stiftung-pro-artenvielfalt.org und www.komitee.de.

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