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Lebensmittel

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Kälbchen

Schon heute wissen viele Menschen gar nicht, was sich hinter den Packungsaufschriften verbirgt

Zum Beispiel das "natürliche Aroma"... Angenommen, Sie essen Himbeerjoghurt und auf der Packung steht "natürliches Aroma". Sie erwarten nun, dass das Aroma aus Himbeeren stammt. Aber im Allgemeinen wird dieses "natürliche Aroma" aus Zedernholzöl gewonnen - das ist billiger. Eine andere Variante sind Bakterien, die gentechnisch verändert werden, damit sie leckere Aromen produzieren. So wird gewöhnlich heute etwa Kokos- oder Pfirsicharoma gewonnen. Und da Bakterien etwas Natürliches sind, darf das Ganze "natürliches Aroma" heißen.

Käseproduktion: In der Werbung tut man so, als würde etwa Milch von Alm-Öhi und Heidi gemolken, dann von Mönchen durch Streicheln in Käse umgewandelt und mit dem Pferdefuhrwerk zur Käsetheke gefahren wird. Dabei ist Lebensmittelproduktion längst Hightech.

Milch: wird pasteurisiert (sie ist dann länger haltbar und die Milchindustrie kann mehr Profit machen!), homogenisiert oder ultrahocherhitzt, hat dieses Produkt nicht mehr viel mit dem Naturprodukt gemein. Dass diese Verfahren sogar äußerst gesundheitsschädlich sind, wird in der Öffentlichkeit natürlich nicht laut, denn das weiß die Milchindustrie zu verhindern! Meist haben nicht einmal die Ärzte eine Ahnung davon! Durch die Homogeniesierung sind die Fettmoleküle so klein gemacht, dass sie durch Gefäße hindurch passen, durch die sie nicht passen sollten. Sie gelangen dadurch an Stellen im Körper, an denen sie nichts zu suchen haben. Somit kann der Konsum von homogenisierter Milch unter anderem zu Arteriosklerose führen!

Wer Instantsuppen kauft, bekommt für wenig Geld ein Wunderwerk der Lebensmitteltechnologen, Ihren Geschmack verdanken die Fertigsuppen nämlich nicht etwa Fleisch und dem Gemüse, sondern Geschmacksverstärkern und Aromen.

Natürliches Aroma findet sich bei nahezu jedem Joghurt auf der Zutatenliste. Was viele Verbraucher nicht ahnen: Himbeeraroma lässt sich auch mit Sägespänen der Zeder erzeugen. Übrigens fallen auch mikrobiologisch oder gentechnisch hergestellte Aromen in die Kategorie 'natürlich'.

Eine Tüte Chips riecht schon beim Öffnen derart unwiderstehlich, dass einem das Wasser im Munde zusammenläuft. Alles Chemie: Der Inhalt riecht dank 2-Methoxy-3-ethylpyrazin intensiv und appetitanregend nach frischen Bratkartoffeln.

Auch Schokolade haben die Food-Desinger so optimiert, dass man gar nicht aufhören kann zu essen: Nach dem Schlucken hinterlässt die Schokolade dank der Kakaobutter eine typische, leicht fettig-pelzige Mundauskleidung, die ein klein wenig unangenehm ist.

Chemische Tricks beschleunigen die Herstellung von Dosentomaten: Gemüse oder Obst kommen in ein Bad aus konzentrierter Natronlauge sowie einem 'Wetting Agent' "So löst sich die Schale von selbst ab.

Vorfrittieren, tiefgefrieren, braten - und trotzdem muss die Panade am Fischstäbchen haften bleiben. Möglich wird das durch modifizierte Stärke, die "mit normaler Kartoffelstärke noch so viel zu tun hat wie ein Tretroller mit einem Porsche.

Damit sich Keksteige nach dem Ausrollen nicht zusammenziehen, gibt man ein Antischnurrmittel wie Cystein hinzu. Cystein wird neuerdings gentechnisch aus Escheriachia coli, einem Bestandteil der menschlichen Darmflora, erzeugt.

Ein trübes Bier beurteilen die meisten Verbraucher als verdorben. Deshalb wird ein Kunststoff namens Polyvinylpolypyrrolidon (PVPP) zugesetzt, der die Verantwortlichen Stoffe bindet. In Konflikt mit dem Reinheitsgebot kommen die Brauer nicht - PVPP gehört zu den technischen Hilfsstoffen.

Hydrocolloide sorgen dafür, dass sich die Kräuter in Salatdressings nicht auf dem Boden absetzen, sondern appetitlich in der Flasche schweben

Auch bei der Herstellung von Tiefkühlgemüse kommt die Industrie nicht ohne chemische Helfer aus. Beim Blanchieren entstehen Schäume, die die ganze Produktion lahm legen können. Aus diesem Grund setzt man dem Blanchierwasser Schaumverhüter zu.

Mit Glutamat täuschen Sie die Zunge. Die Mahlzeit schmeckt so, als sei viel Fleisch verwendet worden, und in Wahrheit sind es nur ein paar Krümel und der Rest Geschmacksverstärker, Antioxidantien, Aromen und Puffersalzen. Man tut so, als hätte Großmutter persönlich dafür das beste Stück Fleisch angebraten. Die Folge: Wer fleißig zum Glutamat greift, kann sein Produkt billiger anbieten als einer, der den Geschmack allein durch einen guten Rohstoff erzielt. Und schon verschwindet der ehrliche Hersteller vom Markt.

Die große Mehrheit verzehrt ungewollt gentechnisch veränderte Lebensmittel - etwa über Tier-Fleisch das mit entsprechend verändertem Futter gemästet wurde. Bis zu 80 Prozent der Tiernahrung ist Genfood.

"Gentechnik auf dem Teller - nein danke!" Dieser Meinung sind laut Umfragen rund 80 Prozent der lebenden Menschen. Deshalb zucken sie zurück, sobald ihnen Produkte mit Genfood-Kennzeichnung auffallen und deshalb werden diese in auch so gut wie gar nicht angeboten. Konsumieren tun wir sie trotzdem. Dass das Futter gentechnisch verändert wurde - das steht nirgendwo. Darauf will Greepeace nun in breit angelegten Kampagne öffentlich aufmerksam machen.

Futtermittel enthalten häufig Rohstoffe aus gentechnisch veränderten Pflanzen, vor allem aus Soja, aber auch aus Mais, Raps oder Baumwolle. Auch die dem Futter beigemischten Zusatzstoffe und Enzyme werden mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt. Es ist längst schon Alltag in Mastställen, dass Hühner, Puten und Schweine genmanipulierte Soja und Rinder gentechnisch veränderten Mais fressen.

Kälbermast

Schweinemast

 Moderne KZ Lager

 

Die 7 Tricks der Fleisch-Mafia

1. Ekelfleisch marinieren

Ist das Fleisch bereits so alt, dass es sich grau färbt, wird es mariniert. Dann ist die unappetitliche Farbe nicht mehr zu erkennen.

2. Fleisch umetikettieren

Abgelaufenes Fleisch wird neu etikettiert. Letztes Jahr flog der Skandal um das „frisch Getrickste“ bei div. Supermarkt-Ketten auf.

3. Tiefkühlfleisch auftauen

Tiefkühlware, die nicht verkauft wurde, wird einfach aufgetaut und als Frischfleisch angeboten.

4. Wurst strecken

Wurstfleisch wird mit Blutplasma gestreckt. Die gelbgrüne Flüssigkeit ist halb so teuer wie Fleisch.

5. Schlachtabfälle verwerten

Schlachtabfälle werden in Wurst verarbeitet.

6. Fleisch aufspritzen

Um das Verkaufsgewicht zu erhöhen, wird der Wasserbinder Proteinhydolysat ins Fleisch gespritzt.

7. Fleisch falsch auszeichnen

Kein Einzelfall: Damit Fleisch teurer verkauft werden kann, wird es falsch ausgezeichnet...

 

Tier des Monats: Die Krähe

Die Raben und Krähen bilden zusammen die Gattung Corvus in der Familie der Rabenvögel (Corvidae).

Die Gattung umfasst 42 Arten. Die größeren Vertreter werden als „Raben“, die kleineren als „Krähen“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich jedoch um keine biologische Unterscheidung (Taxon). In Europa kommen der Kolkrabe, die Aaskrähe, die Saatkrähe und die Dohle vor.

Als das Krähen bezeichnet man weiter auch den typischen Vogellaut, den neben Rabenvögeln auch andere Vögel von sich geben, etwa Haushähne und andere männliche Fasanenvögel.

Die Bezeichnung Krähe ist in fast allen indogermanischen Sprachen ein lautmalerischer Name, der ihre typischen Lautäußerungen nachahmt. Im Althochdeutschen nannte man diesen Vogel krâwa, im Mittelhochdeutsch wurde er zur krâ, kraeje, kreie oder krowe und das Altslawische kennt ihn als krâja. Mehr...