Die Heuchler vom WWF müssen sich auch überall zu Wort melden

In einem Beitrag von der Südostschweiz nimmt der WWF Schweiz die Trophäenjäger in Schutz.

Der WWF ist keine Tierschutzorganisation. Zitat WWF: "Tierschutz ist ein wichtiges Anliegen, aber nicht unser Themengebiet." Es ist ein Jammer, das man von der Südostschweiz immer den gleichen miserablen recherchierten Unsinn über die Jagd zu lesen bekommt.

Es ist kein Geheimnis, dass der WWF skrupellos Spendengelder für Tiger, Elefanten und Co. sammelt und sie gleichzeit in seinen Nationalpärken zum Abschuss freigibt. Die lokale Bevölkerung wird an den erheblichen Profiten der Jagdreiseanbieter minimal beteiligt. Manchmal sind es nur 20 Cent pro Jahr. Einnahmen aus der Trophäenjagd machen in afrikanischen Ländern 0,006 Prozent des Staatshaushaltes aus. Anständige Tier und Naturschutzorganisationen haben sinnvollere Programme aktiviert, um den gesetzlosen Jägern paroli zu bieten und die Arten zu schützen. Zudem gibt es Alternativen um Tierbestände zu regulieren, als über den Krieg im Tierreich, für was sich der WWF stark macht.

Die Wirklichkeit ist leider anderst, als sie vom WWF dargestellt wird. Die Trophäenjagd bedroht auch und dezimiert Arten und ist vorallem in Afrika ein korruptes Geschäft, besonders für die Jagdreiseanbieter.

In vielen Naturschutzgebieten in Afrika, die vom WWF mitgestaltet worden sind, darf auf Grosswildjagd gegangen werden. Da darf man Löwen schiessen und auch Elefanten - auf der anderen Seite zieht der WWF den Leuten das Geld aus der Tasche mit seiner "Rettet die letzten Elefanten"- Kampagne. Selbst schuld, wer darauf hereinfällt.

Letztes Jahr wurde Prinz Charles zum Präsidenten vom WWF England gewählt. Es gibt wohl in ganz England niemand, der mehr Spass daran hat, auf Tiere jeder Art zu schiessen. Man schätzt, dass über 60.000 debile Jäger, darunter viele WWF Mitglieder, aus dem deutschsprachigen Raum einmal im Jahr eine derartige Jagdreise buchen. Keine Wildtiergruppe hat einen miserablerern ökologischen Footprint, als die Jäger. Frauen und Männer Reisen zum Töten nach Afrika und anderstwo, um Wildtiere einfach so zum Spass zu erschiessen. Am liebsten die Bullen, weil sie die Grössten sind.

Es ist einfach eine dreiste Lüge, wenn der WWF sagt: "Es ist gegen unsere Philosophie, dass jemand der Spass daran hat Tiere abzuschiessen, für den WWF stehen kann." Der WWF macht regelmässig Stimmung für die dunkle Welt der Jagd.

Auch das Argument Arbeitsplätze zieht nicht: 15.000 Teilzeit-Arbeitsplätze soll die Jagd in den acht wichtigsten afrikanischen Jagdländern schaffen - bei einer Gesamtbevölkerung von 140 Mio. Menschen. Zum Staatshaushalt trägt sie lächerliche 0,006 Prozent bei. Der Fototourismus hingegen erwirtschaftet Milliardenbeträge und schafft ein Vielfaches an Arbeitsplätzen. Nicht umsonst haben sich Länder wie Kenia komplett und Botsuana teilweise gegen die Jagd und für den Fototourismus entschieden: Kenia verdient jährlich 1 Mrd. US $ am Fototourismus – 30 Mio. US$ wären es durch die Trophäenjagd. Und in Botsuanas Okavango Delta schafft der Fototourismus 39 Mal mehr Jobs als die Jagd.

Trophäenjagd ist eines jeden Menschen unwürdig und schäbig. Tiere für Trophäen zu töten ist teilweise kriminell, aber immer falsch. Jäger sind  zum Beispiel in der Schweiz laufend dabei, die Probleme, welche sie in der Natur selber verursachen, mit Waffengewalt zu beheben. Die Methoden werden besonderst im Kanton Graubünden immer perfider und sind jenseits von Gut und Böse. Unnatürlich zu grosse oder kleine Wildtierpopulationen sind durch falsche Jagdplanung und Jägereien hausgemacht und herangezüchtet. Durch die Jagd werden Tierarten, die bereits selten sind, noch seltener und jene, die häufig sind, noch häufiger.

Die Jagd dient in erster Linie dazu, wirtschaftliche Interessen mit der Waffe durchzusetzen. Gemeint sind Schäden in der Land-, Fischerei- und Forstwirtschaft abzuwenden oder zu minimieren, die durch selbst gemachte Überpopulationen einiger Wildtierarten entstehen. Durch die Jäger werden Weidetiere erst in den Wäldern parkiert, wo sie anschliessend als Schädlinge tituliert werden. Jäger sind Erfüllungsgehilfen von Wirtschaftsinteressen, grösstenteils mit Spass am Morden von Lebewesen. Jäger haben die Verachtung von Lebewesen perfektioniert und der WWF hat ein völlig schizophrenes und lebensverachtendes Naturschutzverständnis. Wenn die Jagd aktiver Naturschutz ist, dann ist Völkermord humanitäre Hilfe.

Für den WWF ist es ganz normal und legitim, konstruktiv nachhaltige Gewalt anzuwenden, Tiere zu jagen, quälen, töten, vergiften, fangen und missbrauchen.

Dass der Büchsenmacher Beat Angerer aus Davos weit über die Kantonsgrenzen Graubündens für sein perverses Gedankengut bekannt ist, hat er sich selber zu zuschreiben. Wer auf der Suche nach einer WC-Lektüre ist, kann sich im monatlich erscheinenden "Bündner Jäger" mit seinem geistigen Durchfall zur Jagd regelmässig die Zeit verweilen.

Der Schweizer Tierschutz schreibt dazu:

Unsere Jäger verstehen sich als „Heger“ der Tierwelt. Was hat dieses Selbstverständnis mit der Teilnahme an Jagden im Ausland zu tun? Beat Angerer vom Patentjägerverband GR verteidigt Jagdreisen als sinnvollen Erfahrungsaustausch zwischen Jägern und dass damit „der einheimische Frevel“ unterbunden werde. Purer Zynismus! So führen viele Jagdreisen in Länder, wo es wegen der kolonialen Vergangenheit keine nachhaltige einheimische Jagd mehr gibt und sich die westlichen Jagdtouristen als neo¬imperialistische Grosswildjäger aufführen – in Ländern, deren Wildbestände vom „weissen Mann“ an den Rand der Ausrottung gebracht wurden! Dieser schliesst die Bevölkerung nun von der (nachhaltigen) Landnutzung in den Reserves aus, die für das Schiessvergnügen der betuchten Klientel reserviert sind. Bedrohte Tiere werden in Nationalparks geschützt und zugleich in den Reserves gejagt – welche Schizophrenie! Es ist zudem fraglich, ob die Trophäenjagd zum Artenschutz beiträgt und nicht viel mehr ein Schlupfloch für den illegalen Handel z.B. mit Nashörnern bietet! Wer zum Artenschutz beitragen möchte, der kann statt der Büchse auch den Fotoapparat zücken! Und wer ein verantwortungsvoller Jäger ist, der verzichtet auf Pauschalreisen „Töten inklusive“. PS: Der WWF, der sich für die Grosswildjäger stark macht, ist keine Tier- sondern eine Naturschutzorganisation. Kein Wunder, hat er ein Dilemma mit den Trophäenjägern in seinen eigenen Reihen!

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